Kuriose Polizeieinsätze

Sexspiele und Mähdrescher auf der Autobahn

Skurriles Deutschland. Heute hatte die Polizei mehrfach mit kuriosen Einsätzen zu tun: "Schuss geht voll in die Hose", vermerkten die Beamten in Saarbrücken. Er hatte sich in sein "bestes Stück" geschossen. Ein anderer Mann verirrte sich mit dem Mähdrescher auf die A 392. Und ein Sexspiel führte auf der A 1 zum Großeinsatz.

In Braunschweig hat sich ein 42-Jähriger mit einem achtzehn Tonnen schweren Mähdrescher auf die Autobahn verirrt. Wie die Polizei mitteilte, entdeckte eine zivile Streife am Dienstagabend das Ungetüm nebst Anhänger auf der A 392 im Braunschweiger Stadtgebiet. Die Polizisten lotsten die maximal 20 Stundenkilometer schnelle Landmaschine daraufhin zur nächsten Abfahrt.

Zur Verblüffung der Beamten erklärte der Fahrer, er habe den Mähdrescher in Polen gekauft, und um Kosten zu sparen, fahre er die Maschine seit Samstag selbst nach Hause ins niedersächsische Nienburg. In Braunschweig sei er dann versehentlich auf die Autobahn geraten. Aufgrund seiner „offenkundigen Reue“ beließen es die Beamten bei einer mündlichen Verwarnung und geleiteten den Mähdrescher aus der Stadt heraus.


Eine erotische Foto-Session am Rande der A 1 in Nordrhein-Westfalen hat ebenfalls einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. Nach Angaben eines Sprechers hatte eine Autofahrerin bei Bergkamen in einem Waldstück eine gefesselte nackte Frau mit verbundenen Augen neben einem Auto stehen sehen. Die Polizei rückte mit mehreren Streifenwagen aus, auch ein Hubschrauber kam zum Einsatz.

Am vermeintlichen Tatort, einem Feldweg neben der A 1, fanden die Beamten ein junges Pärchen aus Dortmund. Beide gaben an, an diesem abgelegenen Ort erotische Fotos für den privaten Gebrauch gemacht zu haben. Die Nähe zur etwa 50 Meter entfernten Autobahn hatte sie dabei nicht gestört.

Ein 27-Jähriger kam mit blutverschmierten Händen in eine Polizeiwache: Ein Fremder habe ihm in seinen Penis geschossen, sagte er aus. Eine rasche Überprüfung zeigte jedoch einen ganz anderen Befund.

Die Beamten erkannten sofort, dass der Mann betrunken war. Bei der Begutachtung der Wunde stellten sie fest, dass der Penis zwar verletzt war und auch die Unterhose Schusslöcher aufwies. Die Jeans, die der Mann trug, war aber völlig unbeschädigt. Auf den Widerspruch angesprochen, räumte der Mann ein, sich selbst verletzt zu haben. Er habe sich eine Schreckschusspistole in den Hosenbund gesteckt. Beim Hantieren mit der Waffe habe sich dann ein Schuss gelöst. Die Waffe habe er dann weggeworfen. Der Mann wurde ins Krankenhaus gebracht.

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