Düsseldorf

So war der Eurovision Song Contest im Live-Ticker

Lena hat zum zweiten Mal für Deutschland gesungen. Ihre Mission lautete: Titelverteidigung. Verfolgen Sie hier den Eurovision Song Contest aus Düsseldorf.

00.21 Uhr: Aserbaidschan hat gewonnen

Auf nach Baku! Das ungleiche Duo Ell/Nikki hat es geschafft. Dass der Song sich so anhört, als laufe er schon seit fünf Jahren im Radio, mag geholfen haben. Trotzdem eine seltsame Wahl. Immerhin war es viel knapper als vergangenes Jahr. Und Lena ist Zehnte. Ein achtbarer Erfolg, in dieser von nachbarschaftlicher Punktvergabe geprägten Abstimmung.

00.20 Uhr: Die Punkte aus Lettland

Acht Punkte noch einmal nach Deutschland. Damit liegt Deutschland noch vor Großbritannien. Damit hat Aserbaidschan mit 221 Punkten gewonnen.

00.19 Uhr: Die Punkte aus Belgien

Das vorletzte Land gibt seine Stimmen ab: Aserbaischan kann nicht mehr verlieren. Die Schweiz ist auf dem letzten Platz gelandet.

00.17 Uhr: Die Punkte aus Moldawien

Nur noch zwei Länder, die ihre Stimmen abgeben. Aserbaidschan zieht weg. Damit scheint der Sieg besiegelt.

00.16 Uhr: Die Punkte aus Estland

Aserbaidschan hat die 200-Punkte-Marke geknackt. Schweden rückt zwar nach, doch das wird sehr knapp.

00.13 Uhr Aserbaidschan gewinnt den Grand Prix

Das verkünden die Nachrichtenagenturen per Eilmeldung. Der Vorsprung ist nicht mehr einzuholen.

00.10 Uhr: Die Punkte aus Litauen

Aserbaidschan baut seinen Vorsprung mit mehr als 40 Punkten aus. Das scheint nur noch schwer aufzuholen. Lena steht auf dem neunten Platz.

00.06 Uhr: Die Punktevergabe aus Malta

Aserbaidschan hat die 160-Marke geknackt. Deutschland hat 86 Punkte. Ist das schon der Sieg? Hauptsache es wird nicht die Ukraine!

00.05 Uhr: Danke, Anke!

Eine interessante Information aus Düsseldorf und die Erklärung, warum Antje so komisch guckt: Ankes Mikro ist offenbar nicht an, wenn die Leute aus dem Ausland reden. Deshalb grinst sie nur blöd. Sieht ein bisschen unglücklich aus, aber so ist Technik. Komischerweise sind alle Journalisten ziemlich enttäuscht. Das ist vielleicht das Problem an einem ESC-Abend. Es gibt so viel Verlierer und nur einen Gewinner.

Sonntag, 0 Uhr: Die Punkte aus Frankreich

Drei Punkte aus Frankreich für Deutschland. Zwölf Punkte für Spanien. Das ist wirklich peinlich.

23.58 Uhr: Torsten, wie sieht es aus? Ist man zufrieden mit der Punktevergabe?

Die Halle ist ein bisschen sauer. Ungläubigen Kopfschütteln über Griechenland, aber auch ein bisschen Freude darüber, dass Österreich wieder freundlich ist. Doch da ist auch Trauer: Lena wird es nicht machen. Soviel weiß man hier schon.

23.55 Uhr: Die Punkte aus der Türkei

Die Hälfte der Länder hat abgestimmt. Deutschland ist unter den Top 10. Es zeichnet sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Aserbaidschan vor Schweden ab. Wer wird Sieger? Schweden hoffentlich nicht. Vielleicht schafft es dann doch Aserbaidschan. Doch noch sind die Iren nicht abgeschrieben!

23.51 Uhr: Die Punkte aus Slowenien

Sieben Punkte für Deutschland! Der Moderator war auf jeden Fall am unterhaltsamsten.

23.49 Uhr: Die Punktevergabe aus Deutschland

Österreich, wir begraben endgültig das Kriegsbeil! Zwölf Punkte. Ansonsten hat Deutschland ziemlich gaga abgestimmt! Zehn Punkte für Griechenland? Österreich, wir begraben endgültig das Kriegsbeil!

Zwölf Punkte. 23.48 Uhr: Die Punktevergabe aus Schweden

Sechs Punkte für Lena. Acht nach Bosnien, zehn für Dänemark. Und zwölf nach Irland. Krude Mischung!

23.45 Uhr: Die Punktevergabe aus Polen

Vier Punkte für Deutschland. Wenn man schon nicht im Finale steht, dann muss man offenbar die Punktevergabe wie Heidi Klum bei der Foto-Vergabe hinauszögern. Oder hat die Moderatorin Valium genommen?

23.43 Uhr: Die Punktevergabe aus Dänemark

Binde jemand mal bitte diese Iren fest! Die rasten ja sonst total aus. Deutschland hat endlich einmal elf Punkte erhalten. Trotzdem: Diesmal offenbar kein klarer gesamteuropäischer Favorit. Jetzt sind wir wieder beim alten Block-Abstimmverhalten.

23.40 Uhr: Die Punktevergabe aus Island

Egal, wie sie ihre Stimmen verteilen. Den Moderatoren-Wettbewerb mit dem tollen Kranz haben sie jetzt schon gewonnen. Große Überraschung: Während die Länder vergangenes Jahre sich grenzübergreifend für Lena entschieden hatten, geht es dieses Jahr offenbar wieder darum, die Nachbarländer zu unterstützen.

23.37 Uhr: Die Punktevergabe der Armenier

Die Ukaine schiebt sich auf den dritten Platz.

23.36 Uhr: Die Punktevergabe der Norweger

Fünf weitere Punkte für Lena. Der Rest wird an die Nachbarländer verteilt.

23.35 Uhr: Die Punktevergabe der Finnen

Deutschland hat gerade einmal 13 Punkte. Aserbaidschan ist mit 41 Punkten in Führung gegangen, knapp gefolgt von Griechenland.

23.34 Uhr: Die Punktevergabe der Urkaine

Russlana ist wieder da! Wie haben wir sie vermisst. Griechenland ist inzwischen in Führung gegangen.

23.33 Uhr: Die Punktevergabe Zyperns

Zwölf Punkte Griechenland. So wie immer.

23.32 Uhr: Die Punktevergabe Italiens

Italien hat Geschmack, 12 Punkte für Moldawien

23.31 Uhr: Die Punktevergabe der Niederlande

Die ersten sieben Punkte für Deutschland. Das ist mal gute Nachbarschaft!

23.30 Uhr: Bulgarien vergibt Punkte

Überraschung: 12 Punkte für Großbritannien

23.28 Uhr: Russland vergibt die Punkte

Das war ja klar: Die Osteuropa-Connection hat mal wieder zugeschlagen. Ukraine: 8 Punkte, Ukraine 10 Punkte, Aserbaidschan: 12.

23.27 Uhr: Die Punktevergabe beginnt

So, und jetzt der spannendste Teil der ganzen Veranstaltung. Unglaublich, dass diese ellenlange Punktevergabe noch immer so old school abgezogen wird wie damals. Und wo ist eigentlich Hape Kerkeling?

23.36 Uhr: Auf den Schultern

Der schönste Po im deutschen Fernsehn: Anke Engelcke. Da kann Pippa einpacken.

23.22 Uhr: Torsten, wie ist Jan in der Halle in Düsseldorf angekommen?

Geht ganz schön die Post ab. Bei dem Hamburger. Das war schon die beste Show der vergangenen Jahre. Die Kollegen sind unsicher, wer gewinnt, jeder sagt was anderes. Klar, Irland, Lena, aber von dem Franzosen redet keiner mehr. Wenigstens etwas.

23.13 Uhr: Das Voting ist vorbei

Die Leitungen sind zu. Die Stimmen werden ausgezählt. Jetzt heißt es: Daumen drücken. Und was eine Freude: Sie haben nicht Westernhagen geholt. Europa nimm das: Jan Delay. Hat der dem Bosnier den Anzug geklaut? Oder hat er den Anzug vom selben Kostümschneider wie Nina aus Serbien?

Jan Delay. Votet für St. Pauli. Jetzt!

23.11 Uhr: Letzte Entscheidung möglich

Im Schnelldurchlauf ist es WIEDER: Moldawien. Aber jetzt haben es doch auch die letzten kapiert. Noch ein Schnelldurchlauf und wir schalten um! Und der Mop-Franzosen hat sowas von verloren.

23.06 Uhr: Starker Anfang, schwaches Ende!

So schön das Finale begann, so schrecklich endete es. Für meinen Geschmack insgesamt zu viele Boys. Und erstaunlich wenig schmachtende Balladen. Dennoch eine beachtliche musikalische Bandbreite: Von Pop, über Soul, Jazz, Rock bis Klassik.

Ein ESC-Finale, dass sich sehen lassen kann. Und froh ist man ja auch allein darüber, dass der Ton nicht ausgefallen ist. Der Titel geht nach Irland, Dänemark oder Finnland. Hoffentlich! Denn sollte sich Aserbaidschan durchsetzen, müssen wir wieder tagelang über die Osteuropa-Mafia diskutieren.

23.04 Uhr: Torsten, was sagst du zu Ankes Kleid?

Anke gefällt mir in Schwarz aber besser. Sowieso die Kostüme gingen eigentlich dieses Jahr, oder? Lediglich der zwanzig Hühner, die für die Ukraine ihre Federn lassen mussten, sei hier noch einmal gedacht. Und – seien wir ehrlich – die bescheuerten Marskostüme von Lenas Tänzerinnen waren doch eher was für Woody Allen.

23.03 Uhr: Die Kandidaten sind durch

Nur noch wenige Minuten zur Stimmabgabe.

22.53 Uhr: Startnummer 25 – Georgien mit Eldrine

Was soll uns das sagen? Limp Bizkitvili aus Georgien? Immherin: Jetzt sind auch die Senioren aus der ersten Reihe wach.

22.49 Uhr: Startplatz 24 – Serbien mit Nina

Serbien! Schaltet die LSD-Wand wieder an! Serbien! Irgendwie muss man automatisch an Austin "Danger" Powers denken. Und Hochachtung für diese Ohrringe! Das muss man sich erstmal trauen.

Und unser ESC-Experte Christian Pohl meint: Die Serbin, die irgendwie aussieht wie Frau Antje aus Holland ohne Häubchen, ist irgendwie sympathisch. Und toll, dass die alte Tapete noch für ein komplettes Kleid gereicht hat. Die drei Begleit-Pips mit ihrem Ententanz sind auch ganz weit vorn. Es lebe die Retro-Welle!

22.46 Uhr: Startplatz 23 – Ukraine mit Mika Newton

In der Ukraine gibt man nicht viel auf Äußerlichkeiten. Dort zaubert man ein Kleid aus Vorhängen mit Flügeln aus Holzspänen. Respekt. Aber mit der Sandmalerei passen sie besser in einer Einkaufstraße.

22.43 Uhr: Torsten, wie schlimm fandest du die Spanier?

Diese Spanier! Sie sind toll, aber sie erinnern mich immer an einen Almodovar-Film. Herrlich schwul, ich mag es echt gern. Und es ist ein totaler Partyhit.

22.40 Uhr: Startplatz 22 – Spanien mit Lucía Pérez

Okay, Spanien stellt einen neuen Rekord auf. die Tante nervt schon nach einer Sekunde. Macarena-ab-nach-hause oder Hotel-Tanz am Pool nach gemeinsamen Bingo-Abend.

22.35 Uhr: Startplatz 21 – Island mit Sjonni's Friends

Sjoni – das ist so traurig – der Sänger starb im Alter von 36 Jahren. Und die Isländer doch so grundsympathisch.

Sie haben allerdings alle die gleiche schlechtsitzende Jeans an. Und hören sich ein bisschen nach Knoff-Hoff-Show an.

Auf jeder Zelt-Party wären die Isländer wahrscheinlich herzlich willkommen. Das ist Gute-Laune-Musik für die vorgerückte Stunde. Seicht, aber wer merkt das nach 15 Pils schon noch? Den ESC gewinnen sie nicht!

22.32 Uhr: Startplatz 20 – Slowenien mit Maja Keuc

Erinnert sich noch jemand an Xena, die dralle Amazone, die mal auf einem der Privatsender rumgehüpft ist und sich ständig mit Dämonen geprügelt hat? Genauso sieht Maja aus in ihrem Bronze-Kleidchen und den offenen Haaren. Wo ist die Peitsche, damit wir noch ein bisschen Stimmung reindreschen können? Gähn.

Und auch unser ESC-Experte Christian Pohl sagt: Wer hat die verhinderte Anastacia nach Düsseldorf eingeladen? Oder hat die sich einfach in der Tür geirrt und wollte eigentlich eine Augen-OP. Denn die kriegt Barbarella-Maja ja kaum auf. Und die gesangs-Technik kann man auch

22.32 Uhr: Startplatz 20 – Slowenien mit Maja Keuc

Erinnert sich noch jemand an Xena, die dralle Amazone, die mal auf einem der Privatsender rumgehüpft ist und sich ständig mit Dämonen geprügelt hat? Genauso sieht Maja aus in ihrem Bronze-Kleidchen und den offenen Haaren. Wo ist die Peitsche, damit wir noch ein bisschen Stimmung reindreschen können? Gähn.

22.28 Uhr: Startplatz 19 – Aserbaidschan mit Eli/Nikki

Der sterbende Schwan aus Aserbeidschan. Mit einer Prise a-ha.

22.25 Uhr: Startplatz 18 – Österreich mit Nadine Beiler

Hat Österreich eine Perücke auf? Modell Mireille Mathieu. Wir würden es ihnen zutrauen. Und das Lied wäre auch von Withney Houston nicht besser.

Aus alter Feindschaft: Kein Punkt für Österreich aus Deutschland bitte! Nein, wollen wir mal nicht so sein. Das war gut! Top-Ten-Platzierung wäre angemessen. Und wenn sie die Kleopatra-Perücke abgenommen hätte, wäre da auch noch mehr gegangen. Auf den Gospel-Chor hätte man auch verzichten können. Denn Nadine allein hat Stimme genug.

22.19 Uhr: Startplatz 17 – Rumänien mit Hotel FM

Die Rumänen haben tatsächlich gar nicht so schlechte Chancen. Aber der Klavierspieler und die Tänzer ... und das ist mit Abstand die schlimmste Hose. Selbst der Karo-Opa war besser.

22.15 Uhr: Startplatz 16 – Deutschland mit Lena

Na endlich, mit "Taken By A Stranger" soll Deutschland es noch einmal packen. Unfassbar, wie dünn Lena geworden ist in den vergangenen Monaten.

22.09 Uhr: Startplatz 15 – Moldawien mit Zdob si Zdub

JAAAA. Moldawien!

22.08 Uhr: Torsten, wir fragen uns wo das Brusthaar von Blue ist? Hast du Antworten?

„Ein Lied kann eine Brücke sein“, sang in den 70ern Joy Flemming. Wahrscheinlich hat sie recht damit. Aber ein Lied kann auch großer Mist sein, und dann rettet den Künstler nur die Bühne. Wie bei Blue halt.

Okay, Torsten, das Brusthaar interessiert offenbar nur uns.

22.07 Uhr: Startplatz 14 – Großbritannien mit Blue

Blue – haben ätzende Anzüge an. Und hier kann man noch mal ganz genau die Moves der Boybands aus den 90ern studieren.

22.03 Uhr: Startplatz 13 – Schweiz mit Anna Rossinelli

Die Schweiz, Hop. Schön, so zum runterkommen. Nanananananananana. Man will ihr einen Tee kochen, irgendwie.

Doch, der Song aus der Schweiz hat was. Wie sie ihre Beine auf der Bühne so einsetzt, dass es nicht aussieht, als würde sie Weintrauben zerstampfen, muss Anna Rossinelli zwar noch üben. aber wer guckt bei dem Lächeln auch schon auf die Beine.

21.59 Uhr: Startplatz 12 – Italien mit Raphael Gualazzi

Freunde des Croissant, nehmt das. Lässig, charmant, sympatico: Wir mögen euch nicht beim Fußball, aber mit dem wollen wir in einer Bar versacken. Forza Italia!

21.58 Uhr: Torsten (live aus Düsseldorf), der Franzose! Wie war das?

ICH! HASSE! DEN! FRANZOSEN! Er ist ein Schleimer. Und diese Haare! Wie ein Vorhang von dem man sich wünscht, er schließe sich hoffentlich bald.

21.54 Uhr: Startplatz 11 – Frankreich mit Amaury Vassili

So, jetzt kommt der Franzose. Der war nicht nett zu Lena. Und singt korsische Arien. Wer will das denn hören? Er ist einer der „Big Five“. Und hat einen Mop auf dem Kopf. Oder ist es Michael Steinbrecher in einer Atomexplosion? Was der alles kann.

21.52 Uhr: Startplatz 10 – Russland mit Alexej Vorobjov

„Baby, you look good on the floor“ Bisher unsere Lieblingszeile von der Russenschnitte. Wir finden, er sollte sich ausziehen.

21.46 Uhr: Startplatz 9 – Griechenland mit Loucas Yiorkas feat. Stereo Mike

Ah, der Grieche. Der griechst nicht hin. Muhahaha. Und der Rapper hört sich beim zweiten Mal sogar noch schlimmer an. Wir wollen Alexis Sorbas zurück.

21.43 Uhr: Startplatz 8 – Estland mit Getter Jaani

Die Stampfnummer aus Estland, die macht doch Laune! C’mon. Wer hat nicht mitgezuckt? Hände hoch!

21.38 Uhr: Startplatz 7 – Schweden mit Eric Saade

Der Schwede biedert sich wieder an. Popular. Irgendwie sieht der aus wie der Ex-Mann von Sarah Connor in schlank. Besser singen kann er auch nicht.

21.39 Uhr: Torsten, wie sind die Iren in Düsseldorf angekommen?

Seien wir ehrlich. Irland war super. Man will von den beiden nicht geweckt werden, aber in der Halle sind die Leute echt ausgerastet. Sie haben natürlich etwas von James-Bond-Bösewichten, so verrückt halt. Die krassen Pop-Nummern haben wir jetzt zum Glück hinter uns. Aufatmen!

21.35 Uhr: Startplatz 6 – Irland mit Jedward

Jetzt kommen die Zwillinge. Haut’s raus Jungs. Schon mal auf den Hintergrund geachtet? LSD-Videoleinwand.

Haben wir da schon die Sieger gesehen? Auf jeden Fall kriegen die beiden irren Zwillinge den Michael-Jackson-Gedächtnis-Preis für ihr Outfit. Und die Turnvater Jahn-Ehrenmedaille noch obendrauf.

Das ist einfach nur Plastik-Pop. Und nicht nur der Song, sondern auch der Eric sieht aus wie vom Reißbrett. Das Schlimmste daran: Punkte wird es dafür geben. Und vermutlich nicht mal wenig. Aber: bringt zerbrochenes Glas der Legende nach nicht sieben Jahre Pech?

21.29 Uhr: Startplatz 5 – Ungarn mit Kati Wolf

Ungarn? Sind die weiter gekommen? Upps. Die Sängerin ist Grundschullehrerin. Und sieht aus wie die Schwester von Steffie Graf. Man beachte den Ring.

20.49 Uhr: Blondierter Stimmungskiller

In Hamburg darf echt jeder dran, auch die Jury. Ina Müller singt. Irgendwie wollen sie die Stimmung am Boden halten und spielen nur Bionade-Werbung-Musik. Ja, Ina. Dazu fällt uns auch nix mehr ein.

20.45 Uhr: Fundstück

Die Sängerin von Frida Gold hat ihre Hose wiedergefunden. Verrückt.

20.40 Uhr: Noch mehr musikalische Lückenfüller

In Hamburg müssen uns die Amerikaner mal wieder zeigen, wie man gute Songs auf die Bühne bringt. Und wenigstens kennt man das Lied von Aloe Blacc (eigentlich heißt er Egbert Nathaniel Dawkins III) mal. Nehmt das, Söhne Mannheims!

20.38 Uhr: Das muss mal gesagt werden

ANKE, wir lieben dich!

20.31 Uhr: Noch mehr Mut zum schrecklichen Hut

Liegt es an den geschminkten Panda-Augen oder haben sie Lena zuviel Baldrian verpasst? Irgendwer muss der jungen Dame dringend mal eine doppelte Portion Koffein verpassen. Sonst schläft sie noch auf der Bühne ein. Auweia.

Gut, das schlechteste Outfit steht schon mal fest: Hat die Sängerin von Frida Gold ihre Hose zuhause liegengelassen? Da ist auch die Reeperbahn keine Ausrede. Und was soll der entfremdete Schwarzwaldmädel-Hut auf dem Kopf? „Die Menschen sind so zahlreich erschienen“ – so jung und schon Phrasen dreschen.

Und auch unser ESC-Experte Christian Pohl meint: Mit dem Kopfputz könnte Frida Gold eindeutig auch ins ESC-Finale. Ist das ihre Bewerbung fürs nächste Jahr?

20.19 Uhr: Oh Gott, wenn das so weitergeht ...

Was macht Henning Wehland von den Ex-H-Blockx da? Haben die den entführt? Buhhh! Runterzieh-Mucke.

20:17 Uhr: Die Party beginnt

Ah, die Übertragung der ARD beginnt. Zurück ins WM – äh – Eurovisions-Studio. Mal sehen, was sich unsere Freunde des öffentlich-rechtlichen Fernsehens für uns ausgedacht haben. Herr Opdenhövel darf in der ARD moderieren. Müssen die Söhne Mannheims eigentlich IMMER dabei sein? Haben die irgendwen bestochen?

Und unser Mann in Düsseldorf hat auch noch was zu sagen: Tschuldigung, wenn ich mich einmische, aber was ist mit den Dänen A Friend in London . Das ist doch was für die Mädels, diese Internat-Jungs. Die sind wie Blue, nur nicht so verbraucht. Oder der Schwede? Die Schwulencommunity übrigens sieht hier in Düsseldorf Aserbaidschan Eli/Nikki ganz vorne. Für mich übrigens ist es Italien.

19:38 Uhr: Mut zu schlechter Kleidung muss belohnt werden

Also, hier gehen die Meinungen schwer auseinander. Optisch soll es die Russenschnitte Alexej Vorobjov werden, oder die Boyband Blue aus Großbritannien. Zumindest nach Meinung der Frauen. Moldawien mit Zdob si Zdub ist grundsätzlich ganz weit vorne. Soviel Mut zu schrecklichen Hüten muss belohnt werden. Ein bisschen Angst haben wir vor der georgischen Version von Linkin Park.

19.30 Uhr: Die Favoriten des ESC-Experten Christian Pohl

Nach einem Jahr warten wird's gleich endlich wieder spannend. Wer kriegt am häufigsten die 12? Von mir auf jeden Fall der kleine Finne. Ohne Zipp und Zapp, nur mit Gitarre, Stimme und Mitsumm-Song. Aber ob Europa das auch so sieht? Favoriten sind auf jeden Fall die crazy Twins aus Irland. Jedward sind laut. Aber eben auch originell.

Ansonsten meiner Meinung nach vorne mit dabei: Dänemark mit einer Kuschel-Stadion-Hymne von A Friend in London . Frankreich mit ganz großer Oper. Aserbaidschan mit dem Duett des ungleichen Paares Eli/Nikki . Und wer weiß? Vielleicht doch auch Lena.

Wie immer gilt: Der Grand Prix hat seine ganz eigenen Regeln. Darum sind Voraussagen zum Ausgang in etwa so glaubwürdig wie die von der seltsamen Kartenlegerin von Astro-TV. Also: Abwarten und Prosecco trinken!

19.25 Uhr: Die Fans sammeln sich vor der Arena

In der Düsseldorfer Altstadt machen sich zahlreiche ESC-Besucher nach dem Sightseeing allmählich auf zur Arena. Am stärksten vertreten sind die britischen Fans. Elle (29) ist mit drei Freundinnen aus London angereist, um Blue zu unterstützen. "Wir gewinnen natürlich", jubelt sie – und die Gruppe stimmt lautstark ihren Song an.

Auch Kenneth und seine sechsköpfige Clique sind in der vergangenen Nacht aus London angereist, nun eilen alle ganz in blau – samt komplett blauem Union Jack um die Schultern – zur U-Bahn. "Alle fragen uns, wo das Rot in der Flagge ist – aber zu Ehren von Blue haben wir das weggelassen", grinst er. "Dieses Jahr haben wir eine echte Chance."

Auch deutsche Fans sind dazwischen – Alexandra und Marianne etwa, die aber schwedische, britische und französische Flaggen schwingen. "Das sind unsere absoluten Favoriten", sagen die Düsseldorfer ESC-Fans, die auch schon beide Halbfinals in der Arena verfolgt haben.

19.15 Uhr: Zürück ins Studio

Danke Torsten. Die beiden Kleider der Damen sind übrigens von Lever Couture. Gott sei Dank keine Tracht. Sonst würde man nachher noch denken, es wäre doch Musikantenstadl, wie sonst am Samstag in der ARD.

19.12 Uhr: Ein kurzer Blick nach Düsseldorf

Torsten, wie sieht es vor Ort in Düsseldorf aus? Wie ist die Stimmung?

So, hallo! Ich war noch ein bisschen Sonne tanken und hab mir dann die Proben für Abend angesehen. Lena: Gut drauf offenbar. Sie haben auch zu den einzelnen Ländern durchgeschaltet und probeweise Punkte vergeben. Gewonnen hat die Ukraine. Anke war lustig, Stefan verbessert und Frau Rakers sah sehr hübsch aus. Sie trug so ein Kleid, das ein bisschen an eine schwedische Tracht erinnerte.

12 Punkte von mir! Ansonsten ist die Stimmung super. Italiener streiten, Russen trinken, gerade lief ihr Mann Alexej Vorobjov durch die Reihen und küsste ein Mädchen in österreichischer Tracht. Das hatte was von Dolph Lundgren in Rocky IV.

Die Russen haben ja den Produzenten von Lady Gaga engagiert. Das Lied ist zwar blöd, aber wenn man sie nicht wählt soll es im nächsten Winter kein Gas geben, heißt es. Italiener bauen Fernsehkameras auf, die natürlich sofort umfallen. Großer Streit. Ach, spannend ist es schon! Langsam.

19.08 Uhr: Große Momente zum Nachlesen

Gleich geht es los: Das Team von Morgenpost Online liest sich schon mal in Stimmung.

19.00 Uhr: Schon ganz kribbelig vor Aufregung

Endlich, endlich ist es soweit. Nach den beiden Halbfinalen ist heute der Tag gekommen, an dem der Sieger des Eurovision Song Contest gewählt wird. Morgenpost Online ist mit drei Korrespondenten vor Ort. ESC-Experte Christian Pohl gibt seine Einschätzung und wir sind schon total aufgeregt.