Song Contest

Diese Länder sind im Eurovision-Finale

Im zweiten Eurovision-Halbfinale haben sich am Donnerstagabend die letzten zehn Länder für die große Endausscheidung qualifiziert. Damit steht fest, gegen wen Titelverteidigerin Lena am Samstag in Düsseldorf antreten muss. Die Konkurrenz ist stark.

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Im Interview mit Reuters TV erzählt Lena über ihre Stimmung vor dem großen Finale.

Video: Reuters
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Beim zweiten Halbfinale des Eurovision Song Contest in Düsseldorf sind am Donnerstagabend die letzten zehn Plätze für das Finale vergeben worden. Über den Einzug in die Endrunde am Samstag freuten sich unter anderem die als Favoriten gehandelten Jedward-Zwillinge aus Irland und die Österreicherin Nadine Beiler. Zudem zogen Eric Saade (Schweden), A Friend In London (Dänemark), Getter Jaani (Estland), Hotel FM (Rumänien), Mika Newton (Ukraine), Maja Keuc (Slowenien), Dino Merlin (Bosnien-Herzegowina) und Zdob si Zdu (Moldawien) ins Finale ein. Überraschend ausgeschieden ist hingegen die aus Israel stammende transsexuelle Grand-Prix-Siegerin von 1998, Dana International.

Damit steht nun fest, gegen welche Künstler die deutsche Titelverteidigerin Lena Meyer-Landrut am Samstag antritt. Insgesamt gehen 25 Länder im Finale an den Start. Als größte Geldgeber des Gesangswettbewerbs sind Großbritannien, Italien, Frankreich, Spanien und Deutschland automatisch gesetzt. Aus dem ersten Halbfinale am Dienstag hatten sich die Schweiz, Serbien, Litauen, Griechenland, Aserbaidschan, Georgien, Ungarn, Finnland, Russland und Island qualifiziert.

Große musikalische Bandbreite

Moderiert wurde die zweistündige Show von Anke Engelke, Judith Rakers und Stefan Raab. Mit gut 17.000 Zuschauern war die Düsseldorfer Arena wie bereits beim ersten Halbfinale nur zur Hälfte gefüllt. Musikalisch wurde dem Publikum in der Halle und den Zuschauern am Fernseher jede Menge geboten. Von der eingängigen Popnummer über Rocksongs und Balladen bis zur A-Cappella-Nummer gab es eine große Bandbreite. Passend zu den Liedern waren die Bühnenshows mit jeder Menge Pyrotechnik, Feuerwerken und Konfettiregen gestaltet.

Für Abwechslung während der Abstimmungsphase sorgte der Auftritt der Berliner Breakdancegruppe Flying Steps. Deren Mitglieder tanzten zu einer Mischung aus klassischer und moderner Musik von Johann Sebastian Bach. Dabei verbanden die Tänzer unterschiedliche Stilrichtungen wie Breakdance, Hip Hop und House.

Nach den Tonproblemen am Dienstag, bei denen Grand-Prix-Kommentator Peter Urban zeitweilig gar nicht zu hören war und dann mit seinem Ko-Kommentator Steven Gätjen per Telefon weiter moderiert hatte, klappte die Übertragung am Donnerstag reibungslos. Im Vorfeld hatte der zuständige NDR bereits mitgeteilt, dass der technische Fehler behoben und ein zweites Back-up-System installiert worden sei.

Bevor am Samstag dann das große Finale stattfindet und Lena mit ihrem Song „Taken by a stranger“ auftritt, gibt es am Freitag noch zwei Durchlaufproben in der Arena. Dort wird dann jeder Auftritt noch einmal geübt. Zum Finale werden 36.000 Menschen in der Arena und bis zu 120 Millionen Fernsehzuschauer erwartet. Übertragen wird der Song Contest in 55 Länder, darunter auch Australien und Neuseeland.

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