Europas Monarchien

Das spanische Königshaus

Foto: EFE

Der König

König Juan Carlos I. (geb. 1938) regiert das Land seit 1975. Der Monarch, bürgerlich Juan Carlos Alfonso Víctor María de Borbón y Borbón-Dos Sicilias, stammt aus dem Haus der Bourbonen und ist ein Urenkel der britischen Königin Victoria. Er kam nach dem Tod des Diktators Franco auf den Thron. Juan Carlos ist aktiver Funkamateur und geht gern jagen. An seiner Seite ist seit 1962 Königin Sophia, die aus dem griechischen Königshaus stammt.

Der Thronfolger

Kronprinz Felipe (geb. 1968) führt den Titel „Fürst von Asturien“. 2004 heiratete der Jurist die Nachrichtensprecherin Letizia Ortiz Roscolano. Das Paar hat zwei Kinder, die den Titel „Infantinnen“ tragen: Leonor (geb. 2005) und Sofia (geb. 2007).

Die übrigen Verwandten

Neben Felipe hat König Juan Carlos zwei Töchter: Infantin Elena, Herzogin von Lugo, und Infantin Cristina, Herzogin von Mallorca. Elena heiratete 1995 den Banker Jaime de Marichalar - die erste Hochzeit in der spanischen Königsfamilie seit der Rückkehr aus dem Exil. Im November 2007 brachte Elena dem Königshaus auch gleich die erste Trennung im spanischen Königshaus ein. Sie zog mit ihren Kindern aus der gemeinsamen Wohnung aus. Infantin Cristina ist verheiratet mit dem ehemaligen Handballspieler Inaki Urdangarin.

Die Skandale

Im Sommer 2007 druckte das spanische Satiremagazin „El Jueves“ auf seiner Titelseite eine Karikatur des kopulierenden Kronprinzenpaares. Der König ließ die gesamte Auflage einstampfen und klagte gegen den Herausgeber – mit dem Ergebnis, dass zahlreiche spanische Zeitungen, erbost über die Zensur, die Karikatur nachdruckten.

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