Philippinen

Erdrutsch reißt mindestens zehn Menschen in den Tod

Bei einem Erdrutsch im Süden der Philippinen sind mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen. Weitere werden vermisst.

Foto: Welt Online

Ein Erdrutsch hat auf den Philippinen am Freitag mindestens zehn Menschen in den Tod gerissen. Sechs Menschen wurden gerettet, nachdem die Erdmassen rund 980 Kilometer südlich von Manila plötzlich ins Rutschen gerieten und zahlreiche Häuser begruben.

In dem Dorf werden unter Tage Edelmetalle abgebaut. Die Anlagen sind in der Regel schlecht gesichert. Die Behörden vermuten, dass der Bergbau den Erdrutsch auslöste.

Polizisten, Soldaten und Bergleute hätten damit begonnen nach den vermutlich Verschütteten zu graben, sagte Celos Sarenas, Bürgermeister des betroffenen Bergdorfs Pantukan.

Hubschrauber der Luftwaffe, Bagger und Radlader seien im Einsatz, sagte Sarenas. Bei dem Erdrutsch am Morgen sei eine ganze Reihe von Hütten und mehrere Eingänge zu illegalen Minen verschüttet worden.