Schwere Erdbeben

Prinz William gedenkt in Christchurch der Japaner

Anlässlich einer Gedenkfeier für die Erdbeben-Opfer von Christchurch ist Prinz William nach Neuseeland gereist. Dort erinnerte er an das Schicksal der Japaner.

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Bei der zentralen Gedenkfeier für die Erdbebenopfer in Neuseeland drückt der Prinz auch sein Mitgefühl für die Menschen in Japan aus

Video: Reuters
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Prinz William hat den Opfern und Angehörigen des Erdbebens im neuseeländischen Christchurch Mut zugesprochen. „Kia kaha“ – „Seid stark“, sagte der Enkel der britischen Königin, in der Maori-Sprache der neuseeländischen Ureinwohner vor etwa 30.000 Menschen bei einer Gedenkfeier unter freiem Himmel.

Königin Elizabeth habe einmal gesagt, das Leid sei der Preis, den man für die Liebe zahle. „Wir sind heute hier und lieben und trauern“, sagte Prinz William. Auch Regierungschef John Key nahm an der Gedenkfeier teil.

Bei dem Erdbeben der Stärke 6,3 am 22. Februar 2010 kamen mindestens 166 Menschen ums Leben und tausende Gebäude in der Innenstadt wurden beschädigt. Prinz William bekundete den Opfern der Naturkatastrophe sein Beileid und überbrachte Grüße seiner Großmutter, Königin Elizabeth II.

Bei seiner Ansprache erinnerte er auch an das verheerende Erdbeben und den anschließenden Tsunami vor einer Woche in Japan. „Diese Stadt, mehr als jede andere auf der Welt, kann den Schrecken in Japan nachempfinden“, sagte William. „Unsere Gedanken und Gebete sind mit ihnen (den Japanern).“