Nach Feuer in Sendemast

TV und Radio in Brandenburg weiter eingeschränkt

Der TV- und Radioempfang im Süden Brandenburgs ist weiterhin stark beeinträchtigt. Nach dem Brand im 180 Meter hohen Calauer Sendemast läuft die Suche nach der Ursache für das Feuer. Wann wieder gesendet werden kann, ist unklar.

Nach dem Brand im Calauer Sendemast (Landkreis Oberspreewald-Lausitz) hat es am Mittwoch weiter Einschränkungen beim Fernseh- und Radioempfang im Süden Brandenburgs gegeben. Am Vormittag sollte die Brandursache vom Landeskriminalamt untersucht werden, sagte ein RBB-Sprecher Justus Demmer. Sobald der Betreiber des Turms dann für Reparatur oder Ersatz gesorgt habe, sei auch der RBB wieder zu empfangen.

Das am Dienstag ausgebrochene Feuer im Turm in 120 Meter Höhe konnte nach RBB-Angaben erst nach mehreren Stunden gelöscht werden. Das Gelände rund um den 180 Meter hohen Turm wurde in einem Umkreis von 200 Metern abgesperrt, um Verletzungen durch möglicherweise herabfallende Gegenstände zu vermeiden. Rund 400 Menschen waren von der Evakuierung betroffen.

Seit dem Brand sind der UKW-Radioempfang sowie der Fernsehempfang über DVB-T in der Region stark beeinträchtigt, wie der RBB-Sprecher sagte. Das gelte neben dem Großraum Cottbus für die Landkreise Oberspreewald-Lausitz, Elbe-Elster und Spree-Neiße sowie die südlichen Teile der Landkreise Dahme-Spreewald und Oder-Spree.