Golf von Mexiko

Öl-Plattform teilweise versunken

Fast genau ein Jahr nach der folgenreichen Explosion der BP-Bohrinsel ist im Golf von Mexiko eine Öl-Plattform umgestürzt. An Bord waren 713 Personen.

Foto: dpa / dpa/DPA

Eine Plattform mit Wohnungen für Öl-Arbeiter ist im Golf von Mexiko teilweise gesunken. Es seien 713 Mitarbeiter in Sicherheit gebracht worden, als die Plattform „Jupiter“ 80 Kilometer vor der Küste des Bundesstaates Campeche zu sinken begann, teilte der mexikanische Ölkonzern Pemex mit.

Zunächst wurden demnach 638 Arbeiter in Sicherheit gebracht, als Wasser eindrang und die Plattform begann, zu kippen. Bis zum Nachmittag seien dann alle 713 Bewohner in Sicherheit gewesen. Nach mehreren Versuchen, die Plattform zu retten, sei sie am Abend „gekippt und teilweise gesunken“.

Pemex sprach von einem „mechanischen Zwischenfall an einem Kontrollventil“. Es habe aber weder ein Entweichen von auf der Plattform zwischengelagertem Öl, noch einen Brand gegeben. Auch sei niemand verletzt worden. Auf der Plattform wohnen Arbeiter der umliegenden Förderanlagen.

Am 20. April 2010 hatte es im Golf von Mexiko eine Explosion auf der von BP betriebenen Ölplattform Deepwater Horizon gegeben, in deren Folge mehr als vier Millionen Barrel Öl ins Meer flossen.