Brasilien

17-Jährige gesteht 30 Morde an Männern

Ein Schulmädchen aus Brasilien hat die Morde an mindestens 30 Männern gestanden. Die mutmaßliche Täterin benutzte angeblich immer dasselbe Messer, um ihre Opfer zu töten. Als Motive für die Serienmorde gab die 17-Jährige "Geld, Rache und Gerechtigkeit an". Sie war den Ermittlern zufällig ins Netz gegangen.

Foto: dpa

Die Polizei vermutet aber, dass die Jugendliche tatsächlich von Kriminellen als Auftragskiller angeheuert worden ist. Das berichtet die britische Zeitung "Metro“. Einer der Männer musste sterben, weil "er mir ein Glas Brandy hinterher geworfen hat", sagte das Mädchen aus Sao Jose.

Die 17-Jährige war den Polizisten ins Netz gegangen, als sie bei einer Prügelei in den Straßen von Sao Paolo festgenommen wurde. In einem Verhör gab sie die Morde unumwunden zu. Die meisten ihrer Taten verübte sie nach Angaben der Polizei in Aparecida do Taboado, einer Stadt im Bundesstaat Mato Grosso do Sul. Begonnen habe sie mit den Bluttaten im Alter von 15 Jahren. Der Teenager erklärte den Polizisten, sie habe gestehen wollen, bevor sie 18 werde. So entkäme sie der Strafe eines Erwachsenen und würde noch als Jugendliche vor den Richter geführt. Außerdem habe sie ihre Familie nicht "traurig machen wollen.“

Der Polizeichef Mauro Tuzzi sagte der brasilianischen Zeitung "Globo“: "Sie erzählte uns freimütig, sie habe später Fotos ihrer Opfer gesehen, meist in Foren in denen Vermisste gesucht werden“. Weiter erklärte die 17-Jährige: "Ich habe zwar nicht genug Mut, um eine Pistole zu halten, aber ich weiß sehr gut, wie man mit einem Messer umgeht“.

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