Überschlagen

Mindestens 13 Tote bei Busunfall in New York

Bei einem Busunfall in New York sind mindestens 13 Menschen ums Leben gekommen. Das Fahrzeug hatte sich überschlagen und wurde von einem Mast zerrissen.

Foto: AP / AP/DAPD

13 Menschen sind in New York ums Leben gekommen, als ein Straßenmast ihren Reisebus auf voller Länge aufgeschlitzt hat. Alle anderen der etwa 19 Passagiere wurden verletzt, sechs schwebten auch Stunden danach noch in Lebensgefahr. Der Bus war am frühen Samstagmorgen Ortszeit auf einer Stadtautobahn umgestürzt und gegen den Metallmast gerutscht. Er traf den umgekippten Bus genau auf Höhe der Fenster, schlitzte ihn auf und riss das Dach fast völlig ab.

Der Fahrer überlebte. Laut „New York Times“ sagte er den Ermittlern, sein Bus sei von hinten von einem Lastzug gerammt worden. Die Polizei vermutet, dass der Bus ins Schleudern kam und dann umkippte. „Der Träger schlitzte den Bus auf und ging durch den Passagierraum bis fast ans Ende“, zitiert das Blatt einen Polizeisprecher. Der Lastzug sei weitergefahren.

Der Bus war auf der Rückfahrt von dem Casino eines Indianerstammes im 200 Kilometer entfernten Uncasville in Connecticut. Das Mohegan Sun Casino gilt als zweitgrößtes der USA. Der Nachtbus war nur wenige Kilometer vor seinem Ziel in Chinatown in New York, als sich das Unglück ereignete. Zu der Herkunft der Opfer war zunächst nichts bekannt.