Gemeinnützige Arbeit

Sänger Chris Brown muss Müll aufsammeln

R&B-Sänger Chris Brown ist nach der Prügelattacke auf seine Freundin Rihanna zu 180 Tagen gemeinnütziger Arbeit verurteilt worden. Der 20-Jährige könne die Arbeiten an seinem Wohnort Richmond verrichten, entschied das Oberste Gericht von Los Angeles. Dazu gehören das "Wegräumen von Müll, Autowaschen und die Pflege öffentlicher Anlagen".

Foto: AFP

Der Sänger solle „echte körperliche Arbeit“ verrichten, erklärte Richterin Patricia Schnegg. Zu Pop-Sängerin Rihanna muss Brown in den kommenden fünf Jahren einen Abstand von 91 Metern halten. Ausgenommen von dieser Regelung sind Showbusiness- Veranstaltungen, bei denen er lediglich eine Distanz von knapp zehn Metern zu wahren hat. Fünf Jahre lang muss sich der Rapper an die strengen Bewährungsauflagen halten, ansonsten droht ihm eine härtere Strafe.

Der Sänger erschien in Begleitung seiner Mutter, seines besten Freundes und eines Leibwächters zu der Anhörung. Dem Beschluss zufolge muss Brown auch einen einjährigen Kurs zur Gewaltprävention absolvieren und sich alle drei Monate dem Gericht zeigen.

Brown hatte am 8. Februar kurz vor der Grammy-Verleihung im Streit so schwer auf seine Freundin eingeprügelt, dass sie ihren Auftritt bei der Gala absagen musste. Auf im Internet veröffentlichten Fotos war Rihanna mit stark geschwollenem Gesicht und Blutergüssen zu sehen.

Vor Gericht hatte Brown den Angriff zunächst geleugnet, später entschuldigte er sich öffentlich.