Prügelattacke auf Rihanna

Chris Brown plädiert auf "nicht schuldig"

Geschlagen, gebissen, mit dem Tode bedroht: Chris Brown soll die Sängerin Rihanna nach einem Streit übel zugerichtet haben. Darum steht der R'n'B-Sänger jetzt in den USA vor Gericht. Die Indizien sprechen gegen ihn. Ihm drohen bis zu vier Jahren Haft. Sein erster Kommentar: "nicht schuldig."

Der 19-jährige Sänger soll seine Freundin Rihanna auf dem Weg zur Grammy-Verleihung am 8. Februar verprügelt haben. Ein später von der Polizei veröffentlichtes Foto zeigte die Sängerin mit einem durch Schläge stark angeschwollenem Gesicht und blutiger Lippe.

Brown soll Rihannas Kopf gegen das Beifahrerfenster gestoßen haben und sie dann mehrmals mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben. Außerdem soll er ihr ins Ohr sowie in den Finger gebissen und sie in den Schwitzkasten genommen haben. Laut der Polizei soll er sie mit den Worten "Ich werde dich töten" bedroht haben.

Später ließ Brown mitteilen, ihm tue es leid, und er suche professionelle Hilfe für seine Probleme. Rihanna und er vertrugen sich später.

Rihanna erschien nun nicht persönlich vor Gericht. Die 21-Jährige hatte auf eine einvernehmliche Einigung gehofft. Sie ließ aber über ihren Anwalt mitteilen, sie werde aussagen, wenn das Gericht sie dazu auffordere.

Auf die Frage des Staatsanwalts, ob er sich der Körperverletzung und Bedrohung schuldig gemacht habe, antwortete Brown mit leiser Stimme "nicht schuldig". Sollte er verurteilt werden, drohen ihm bis zu vier Jahre und acht Monate Haft.

( AFP/Reuters/jw )