Nach Japan-Beben

Kalifornien misst erstmals radioaktive Strahlung

Zum ersten Mal nach der Katastrophe in Japan hat eine kalifornische Messstation Radioaktivität gemessen, die auf Japan zurückzuführen sei.

Foto: Welt Online

Im US-Bundesstaat Kalifornien ist erstmals Radioaktivität gemessen worden, die auf das Erdbeben in Japan zurückzuführen ist. Ein Messgerät in Sacramento habe "eine winzige Menge des radioaktiven Isotops Xenon" nachgewiesen, teilten das US-Energieministerium und die Umweltschutzbehörde der USA in einer gemeinsamen Erklärung mit.

Die Stichproben entsprächen der aus dem japanischen Atomkraftwerk Fukushima entwichenen Radioaktivität. Keine der Messungen der Umweltschutzbehörde auf US-Boden, auf Hawaii und der Pazifikinsel Guam habe "eine beunruhigende Radioaktivitä" ergeben, teilte das Ministerium weiter mit.

Der Wind über dem japanischen Erdbebengebiet stand in den vergangenen Tagen insofern günstig, als er die aus dem Atomkraftwerk Fukushima entwichene Radioaktivität auf den Pazifik hinaus wehte und nicht ins Landesinnere.