Buttersäure

Stinkbombe legt Rathaus lahm – 300 Leute evakuiert

Ein Unbekannter hat Buttersäure im Rathaus Offenbach verschüttet. 300 Menschen mussten wegen der stinkenden und giftigen Dämpfe evakuiert werden.

Ausgelaufene Buttersäure hat das Rathaus in Offenbach lahmgelegt. An die 300 Menschen mussten das Gebäude verlassen, um dem Gestank zu entkommen. Buttersäure-Dämpfe reizen zudem Atemwege und Augen. Nach ersten Angaben der Stadt hatte ein Unbekannter die Flüssigkeit vor der Tür eines Mitarbeiters des Kassen- und Steueramts verschüttet.

Der Mann kam mit Atemwegsreizungen ins Krankenhaus. Die Putzfrau, die die Pfütze entdeckt und teilweise aufgewischt hatte, blieb unverletzt. Das Rathaus war weitgehend geschlossen.

Polizei und Feuerwehr sperrten insgesamt zehn Etagen des 15-stöckigen Hochhauses. Die Fenster wurden weit geöffnet, mit Spezialgerät wurde die Konzentration der Buttersäure gemessen. Chemisch gehört sie zu den Carbonsäuren, riecht wie ranzige Butter und entsteht in der Natur durch Gärung.

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