Nach dem Erdbeben

Katastrophe in japanischem Atomkraftwerk Fukushima

Das an Japanns Ostküste gelegene Atomkraftwerk Fukushima 1 wurde bei dem schweren erdbeben beschädigt. Eine Kernschmelze droht.

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Das Atomkraftwerk Fukushima 1 wurde durch das Erdbeben beschädigt. Es kam zu einer Explosion. Japans Kabinettschef Edano bestätigte das Entweichen von Radioaktivität

Video: Reuters
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Der von einer Kernschmelze bedrohte japanische Atomreaktor Fukushima 1 soll mit Meerwasser gekühlt werden. Kabinettssekretär Yukio Edano sagte in Tokio, die Reaktorhülle aus Stahl sei noch intakt und nicht beschädigt. Daher sei beschlossen worden, den Reaktorkern des an der Küste gelegenen Kraftwerks mit Meerwasser zu füllen. Dem Wasser werde Borsäure beigemischt, um kritische Entwicklungen zu vermeiden. Der Füllvorgang werde fünf bis zehn Stunden dauern.

Satellitenansicht des Atomkraftwerks Fukushima 1

Lage des Atomkraftwerks Fukushima 1

Nach dem schwersten Erdbeben in der Geschichte Japans war die Kühlung des Reaktors ausgefallen. Dadurch droht eine Kernschmelze. Edano sagte, durch das Absinken des Kühlwasserstandes in dem Siedewasserreaktor habe sich Wasserstoff gebildet, der in das Reaktorgebäude ausgetreten sei. Dort habe sich der Wasserstoff beim Kontakt mit Sauerstoff entzündet und habe die Explosion verursacht, durch die das Reaktorgebäude eingestürzt sei. Im Inneren der Stahl-Reaktorhülle habe es aber keine Explosion gegeben. Es sei auch noch keine große Menge Radioaktivität ausgetreten, sagte Edano, der die Bevölkerung erneut aufrief, Ruhe zu bewahren. Um Druck aus dem Reaktorkern abzulassen, hatten die Betreiber ein Ventil geöffnet. Dadurch war auch Radioaktivität in die Umgebung gelangt.

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