Herzogin von York

Sarah Ferguson und das unmoralische Angebot

Die Ex-Frau von Prinz Andrew soll 300.000 Euro erhalten haben – für eine Woche mit zwei Öl-Magnaten inklusive spezieller Dienste.

Dass Sarah Ferguson die Queen und die gesamte Königsfamilie blamiert, darauf ist genauso Verlass wie auf die Tea-Time der Briten. Jetzt befeuern neue Gerüchte die Stimmung gegen die Ex-Frau von Prinz Andrew auf der Insel. Und zwar wieder wegen eines pikanten Deals: Die schwer verschuldete Herzogin von York soll ihren Körper verkauft haben, um an Geld zu gelangen, das zumindest behauptet das Magazin „Globe“ in seiner neuesten Ausgabe.

Auch der britische Journalist und Autor Ian Halperin, der für seine unautorisierten Biografien bekannt geworden ist, erhebt ähnlich schwere Vorwürfe. Halperin zitiert auf seiner Homepage einen ehemaligen Presseattaché Fergies, der von einem „flotten Dreier“ berichtet. Demnach sei Fergie vor drei Jahren auf das unmoralische Angebot eingegangen, als sie mit zwei schwerreichen Öl-Magnaten eine Woche auf einer 65 Meter langen Luxusjacht verbrachte. Für Sex-Spielchen habe sie 300.000 Pfund in bar erhalten. „Sie hatte kein Problem mit den sexuellen Wünschen ihrer Gastgeber, weil sie es schmutzig mag“, zitiert Halperin seine Quelle. Nach ihrer Rückkehr soll sie sogar noch mit der „wilden Zeit“ und ihrem „neuen Geschäftsmodell“ geprahlt haben.

Fergie selbst nahm bisher nicht Stellung zu Halperins Behauptungen. Ein Insider des britischen Königshauses widerspricht jedoch auf der Internetseite: „Sie ist sicher kein besonders ethischer Mensch, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass sie ihren Körper verkauft hat.“ Zuvor hatte bereits der Ferguson-Biograf Allan Starkie der "New York Post" erzählt, die Herzogin habe ähnliche Offerten abgelehnt. Damals habe ein Mitglied der saudischen Familie angeboten, Fergies Schuldenberg von 3,5 Millionen Euro komplett zu begleichen.

Doch nach den jüngsten Enthüllungen trauen die Untertanen Fergie vermutlich alles zu. Es wäre schließlich nicht die erste Affäre der Rothaarigen, die sich nie so richtig standesgemäß benehmen konnte. Mehrfach brachte sie die Royals mit ihren Liebschaften in Verlegenheit – unter anderem mit dem texanischen Playboy Steve Watts. Wenige Wochen zuvor war sie zudem inflagranti dabei erwischt worden, wie die ehemalige Schwiegertochter von Elizabeth II. einem Journalisten Kontakte zu ihrem Ex-Mann für knapp 500.000 Pfund verkauft wollte. Andrew ist seit 2001 Großbritanniens Sonderbotschafter für internationalen Handel und Investitionen. Fergie entschuldigte sich später für den Vorfall und gab sowohl zu, ein Alkoholproblem zu haben sowie kurz vor dem Bankrott zu stehen.

In der königlichen Familie, der immerhin auch ihre beiden Töchter und Queen-Enkelinnen Beatrice und Eugenie angehören, jedoch gilt Fergie längst als isoliert. Ferguson hatte deshalb immer wieder damit gedroht, sie wolle in die Vereinigten Staaten auswandern.