Flughafen München

Schuss löst sich aus Waffe eines Bundespolizisten

Gefährlicher Unfall am Münchner Flughafen: Im Terminal 2 schlug das Projektil einer Maschinenpistole in eine Kontrollkabine ein.

Foto: picture alliance / dpa / dpa

Besucher des Flughafens München "Franz Josef Strauß" sind offenbar nur knapp einem Unglück entgangen.

Unbeabsichtigt hat sich aus der Maschinenpistole des Typs MP 5 eines 45-jährigen Bundespolizisten ein Schuss gelöst, wie die Bundespolizei auf Anfrage von Morgenpost Online bestätigte. Der Vorfall ereignete sich bereits Anfang Dezember und wird zurzeit noch untersucht.

Das Projektil schlug in die Glasscheibe einer Kontrollbox ein. Zum Zeitpunkt des Vorfalls war sie glücklicherweise nicht besetzt.

Der Beamte befand sich zum Unglückszeitpunkt im Sicherheitsbereich des Terminals 2. Dort hielten sich auch zahlreiche Fluggäste und weitere Beamte auf.

Vermutlich handelt es sich bei dem Vorfall um einen individuellen Handhabungsfehler und eine Verkettung unglücklicher Umstände, sagte der Bundespolizei-Sprecher Matthias Knott.

Seit der erhöhten Terrorgefahr und der entsprechenden Warnung für ganz Deutschland patroullieren die Beamten der Bundespolizei verstärkt an den Flughäfen und Bahnhöfen. Der Münchner Flughafen wollte sich zum Vorfall nicht äußern.

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