Beziehungsdrama

Franzose soll seine Frau auf Grill verbrannt haben

Ein Mann steht in Frankreich vor Gericht, weil er seine Frau getötet haben soll. Um die Tat zu vertuschen, verbrannte er ihre Leiche.

In Frankreich muss sich ein Mann vor Gericht verantworten, der seine Frau im Streit getötet und ihre Leiche auf einem Grill verbrannt haben soll. Zu dem Prozessauftakt in der bretonischen Stadt Rennes kamen auch sechs der sieben Kinder, die das Paar gemeinsam aufgezogen hat.

Der 42-jährige Franzose meldete seine Frau der Anklageschrift zufolge im Sommer 2006 bei der Polizei als vermisst. Zunächst gab er an, die damals 34-Jährige habe einen Tapetenwechsel gebraucht. Zwei Jahre später gestand er bei einer Vernehmung, seine Frau in betrunkenem Zustand getötet und dann im Garten vergraben zu sagen.

Weil er fürchtete, dass seine Tat herauskommen würde, habe er ihre sterblichen Überreste später ausgegraben und auf dem Grill verbrannt. Der Angeklagte bestreitet aber, sie vorsätzlich umgebracht zu haben. Als die Frau starb, hatte das Paar die Scheidung eingereicht; der Mann hätte das gemeinsame Haus wenige Tage später verlassen müssen. Ihm droht nun lebenslange Haft. Das Geschworenengericht soll sein Urteil am Freitag fällen.

( AFP/kami )