Brasilien

Lufthansa-Maschine musste nach Start umkehren

Wegen technischer Probleme kehrte ein Jet der Lufthansa nach São Paulo zurück. Auch in Argentinien musste ein Lufthansa-Flug abgebrochen werden.

Foto: dpa / dpa/DPA

Wegen technischer Probleme ist eine Maschine der Lufthansa kurz nach dem Start von São Paulo wieder zum Ausgangsflughafen zurückgekehrt. Das berichteten brasilianische Medien. Nach Angaben des Internetportals "globo.com“ soll es im Cockpit einen Brand gegeben haben. Die Maschine mit der Flugnummer 505 sei mit 221 Passagieren an Bord um 18.15 Uhr (Ortszeit) mit Ziel München gestartet und um 19.20 Uhr wieder gelandet.

Lufthansa habe technische Probleme bestätigt. Niemand sei bei dem Vorfall verletzt worden. Die meisten Passagiere hätten bereits mit einem anderen Lufthansa-Flug den Heimweg antreten können.

Auch in Argentinien hatte eine Lufthansa-Maschine den Flug nach Frankfurt abbrechen und zum Ausgangsflughafen in Buenos Aires zurückkehren müssen. Grund war dort Vogelschlag im Triebwerk. Die Landung auf dem Flughafen der argentinischen Hauptstadt, etwa zwei Stunden nach dem Start, verlief problemlos.

Mit 13 Stunden ist die Strecke Buenos Aires-Frankfurt der längste Nonstop-Flug im Lufthansa-Netz. An Bord des Flugzeugs war auch das deutsche Damen-Hockey-Nationalteam, das von einem Turnier in Rosario zurückreisen wollte. Ein Großteil der 278 Passagiere wurde auf andere Flüge umgebucht, berichtete Lufthansa-Sprecher Thomas Jachnow in Frankfurt. Die Maschine blieb zunächst noch in Buenos Aires und wurde technisch überprüft, wie er sagte. „Der Kapitän hatte die Lage voll im Griff.“ Technisch gesehen sei dies keine Notlandung gewesen.

Rund 40 Minuten nach dem Start hatte der Pilot über die Bordlautsprecher angekündigt, dass Vögel in eine der Turbinen geraten seien und sie beschädigt hätten. Deshalb müsse das Flugzeug umkehren. „Die Besatzung hat sich vorbildlich verhalten und allen Passagieren die ganze Zeit ein Gefühl der Sicherheit vermittelt“, lobte eine Passagierin nach der Landung im argentinischen Fernsehen. „Wir haben von dem Vogelschlag selbst nichts gespürt oder gehört“, erzählte die Frau weiter.

„Als wir aus dem Fenster sahen, konnten wir dann aber sehen, wie Treibstoff abgelassen wurde, um das Gewicht für die Landung zu verringern. Das dauerte etwa eine Stunde“, fügte sie hinzu: „Wir waren alle sehr ruhig“. Die Landung selbst sei dann ganz normal gewesen. Auf dem Flughafen „Ministro Pistarini“ waren bereits Feuerwehrfahrzeuge und Krankenwagen in Stellung gegangen.