USA

Serienkiller gibt vor Gericht 49. Mord zu

Vor Gericht gesteht der sogenannte Green-River-Mörder ein weiteres Verbrechen. Die meisten Opfer waren Prostituierte und Ausreißerinnen.

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Gary Ridgway, einer der schlimmsten US-Serienkiller, hat vor Gericht seinen 49. Mord gestanden. Der sogenannte Green-River-Killer gab zu, im US-Staat Washington im Dezember 1982 die 20 Jahre alte Rebecca „Becky“ Marrero getötet zu haben. Das berichtete die „Seattle Times“.

Der 62-jährige Massenmörder hatte die Tat schon vor Jahren gestanden, aber erst im vorigen Dezember waren die Überreste von Marreros Leiche in einem Wald gefunden worden. Daraufhin wurde Ridgway wegen eines weiteren Mordes angeklagt.

Im Dezember 2001 war der Autolackierer festgenommen und zunächst wegen Mordes an sieben Frauen angeklagt worden. Im Gegenzug für sein Schuldbekenntnis blieb ihm die Todesstrafe erspart. Er gab damals zu, 48 Frauen ermordet zu haben. 2003 wurde er zu lebenslanger Haft verurteilt.

Seit 1982 hatte er vor allem Prostituierte und Ausreißerinnen erdrosselt und einige Leichen am Green-River-Fluss nahe der Stadt Seattle versteckt. Als Mordmotiv gab er an, dass er Prostituierte hasse, sie nicht für ihre Dienste bezahlen wollte und sich sicher wähnte, nicht erwischt zu werden, weil niemand die Opfer vermissen würde.

„Ich habe so viele Frauen umgebracht, dass ich sie nicht mehr auseinanderhalten kann“, sagte Ridgway während des Prozesses.