Eisschnelllauf

Claudia Pechstein liebt Chef einer Currywurst-Bude

Nach der Trennung vom Ehemann zeigte sich die Berliner Eisschnelllauf-Olympiasiegerin Pechstein mit ihrem neuen Freund – bei der Eröffnung seines Imbissladens.

Foto: ZB / ZB/DPA

Neues Liebesglück am Schnellimbiss: Eisschnelllauf-Olympiasiegerin Claudia Pechstein hat am Wochenende der Öffentlichkeit ihren neuen Freund Matthias Große präsentiert – bei der Eröffnung eines Imbissladens. Große, Chef der Unternehmensgruppe U.G.M.G., gehört der Imbiss „Zur Currywurst“ im Airport-Center Waltersdorf an der Stadtgrenze zu Berlin. Für Freundin Pechstein ist das ein kulinarischer Glücksfall: „Ich bin Currywurst- Fan“, sagte die 38-Jährige. Die Gruppe U.G.M.G. ist auch Werbepartner Pechsteins.

Ihr Training brächten die fettreichen Würste nicht durcheinander, sagte die gebürtige Berlinerin. Auch bei Spitzensportlern stehe Fast Food ab und zu auf dem Speiseplan. Pechstein ist noch bis Februar 2011 vom Eislauf-Weltverband ISU wegen Doping-Vorwürfen gesperrt, gegen die sie sich gerichtlich wehrt. „Ich setze meine sportliche Karriere fort“, sagte Pechstein. Zuletzt zeigte sie sich in guter Form. Bei dem Wettbewerb „Lausitzer Seenland 100“ vor drei Wochen in Geierswalde gelangen ihr zwei Siege auf Inline-Skates.

Wenige Tage später gab Pechstein die Trennung von ihrem Ehemann Markus Bucklitsch bekannt. „Das Scheitern unserer Ehe ist eine schmerzliche Erfahrung“, hatte die Olympionikin erklärt. Pechstein und Bucklitsch hatten 1998 geheiratet. Am 7. Juni traten sie zuletzt gemeinsam öffentlich auf. Damals hatte eine Gruppe von 100 Prominenten aus Sport, Politik, Wirtschaft und Unterhaltung gefordert, ihr Verfahren vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS wieder aufzunehmen. Darüber entscheidet möglicherweise schon in den kommenden Wochen ein Schweizer Bundesgericht.