Brand in Rückeroth

Vierköpfige Familie nach Feuer weiter vermisst

In einem Haus in der Nähe des Westerwaldes ist es zu einem schrecklichen Brand gekommen. Es könnte sich um ein Familiendrama handeln.

Foto: dapd / dapd/DAPD

Nach dem Ausbruch eines Brandes in einem Einfamilienhaus in Rückeroth (Westerwaldkreis) ist das Schicksal der dort wohnenden Familie noch unklar.

„Man muss aber mit dem Schlimmsten rechnen“, sagte ein Polizeisprecher in Montabaur. Durch ein Fenster sei im Gebäude ein Mensch auf dem Boden liegend gesichtet worden, hieß es vom Polizeipräsidium Koblenz. Es könne aber derzeit nicht bestätigt werden, dass es sich um eine Leiche handele.

Da das Haus voll in Flammen stehe, sei es für die Rettungskräfte schwierig, ins Innere zu gelangen. Bei dem Anwesen handelt es sich um einen unverputzten Neubau. Man wisse nicht, ob sich die Eltern mit ihren zwei Kindern noch im Haus befinden, sagte der Polizeisprecher in Montabaur.

Nachforschungen hätten zumindest ergeben, dass die Kinder nicht in der Schule und die Eltern nicht zur Arbeit erschienen sind. Nach ersten Erkenntnissen sind die Kinder 10 und 14 Jahre alt. Mehrere Feuerwehren sind im Einsatz. Nach SWR-Informationen hatten Anwohner am Morgen eine Explosion gehört, im Keller des Hauses sollen mehrere Kanister entdeckt worden sein.

Die Polizei bestätigte diese Informationen zunächst nicht. Ein Sprecher sagte lediglich, der Vater der Familie habe an einer Tankstelle gearbeitet. Verkehrsteilnehmer hatten am Morgen den Brand bemerkt und die Feuerwehr alarmiert.