Seenot

Fischer schwimmt sieben Kilometer ans rettende Ufer

Eiserner Überlebenswille: Ein über Bord gespülter Fischer ist in Australien sechs Stunden lang an die australische Küste geschwommen – ohne Rettungsweste.

Ein Fischer ist vor der Ostküste Australiens über Bord gegangen und musste ohne Rettungsweste sechs Stunden an Land schwimmen. Der 25-Jährige schaffte es – wenn auch ziemlich ausgezehrt, wie die Polizei in Twead Heads berichtete. "Er war natürlich ziemlich geschafft. Wir denken, er hat etwa 7,5 Kilometer zurückgelegt.“

Der Mann war allein in einem kleinen Motorboot an der Goldküste südlich von Brisbane im Staat Queensland unterwegs, als eine Riesenwelle ihn packte und über Bord warf. Er schaffte es nicht zurück ins Boot. Andere Fischer sahen das leere Boot im Kreis fahren und alarmierten die Küstenwache.

Doch die Suche blieb ohne Ergebnis. Der Mann war bereits aus eigener Kraft auf dem Weg zurück zum Strand. Dort kletterte er nach Behördenangaben über Felsen an Land und schleppte sich zu einem Haus, wo er um Hilfe bat. Der Mann wurde kurz im Krankenhaus behandelt und anschließend wieder entlassen.

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