Mann gegen Monster

Australier besiegt Riesenkrokodil im Nahkampf

Ein 37-jähriger Australier ist mit knapper Not dem Angriff eines drei Meter langen Krokodils entkommen. Dabei half ihm ein Trick.

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Der Australier Eddie Sigai hat sich aus den Fängen eines drei Meter langen Krokodils befreit. Das riesige Tier hatte den Bergmann in einem Fluss in Queensland am Arm gepackt und unter Wasser gezogen, als er mit seinen Töchtern einen Schwimmausflug machte. Das berichtet BBC News.

Mit Wunden an Hand und Rücken konnte der 37-Jährige entkommen, indem er dem Krokodil in die Augen stach. Laut Expertenmeinung ist dies die einzige Methode, um einen Krokodilangriff zu überleben.

Krokodilexperte Chris Packham warnt allerdings: "Ein Überleben ist nur dann garantiert, wenn man sich gar nicht erst angreifen lässt." Dazu solle man sich ruhig und langsam wegbewegen, wenn man von weitem eines der gefährlichen Tiere sehe. Krokodile seien extrem intelligent, sagt Packham. Sie würden unter Wasser lauern, sich ihrer Beute lautlos nähern und dann blitzschnell zuschlagen.

Der Versuch, das Maul mit den Händen aufzuhalten, funktioniere nie – denn Krokodile würden mit der Kraft von mehreren Tonnen zubeißen. Zudem sei die Haut der Reptilien so dick, dass man sie kaum durchstechen könne. Daher bliebe nur der Trick "Finger in die Augen“.

Eddie Sigai hat so sein Leben retten können. Danach musste er allerdings zwei Tage ins Krankenhaus.