Umfragen

Was Männer von ihrer Traumfrau wollen

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A. Ballschmiter und A. Stilcken

Erfolgreich, schön und intelligent – die Erwartungen an einen Partner können sehr groß sein. Doch auf welche Eigenschaften legen Männer und Frauen bei ihren Partnern besonderen Wert? Vor allem Männer haben da sehr genaue Vorstellungen, wie neueste Umfragen zeigen. Und die beziehen sich nicht auf das Aussehen.

Junge, moderne Männer im Jahr 2008 haben einiges drauf: Sie geben mehr Geld für Körperpflege aus als ihre Väter. Sie gewöhnen sich langsam an den Gedanken, umweltschonende Hybridautos zu fahren. Sie können Weinkarten lesen.


Und dass die eigenen Frauen oder Freundinnen so etwas wie einen Lebensplan abseits von Kind, Familie und Haushalt haben, ist diesen Männern auch irgendwie klar.


Nur verständlich, das ist es leider den wenigsten. Das zumindest besagt die Vorwerk Familienstudie 2008. Nur ein Drittel der hierfür befragten Männer im Alter von 16 bis 29 Jahren gesteht demnach jungen Frauen zu, neben der Familie auch eigene Wünsche und Interessen zu verfolgen.


Zwei Drittel der befragten Frauen in diesem Alter legen aber auf diese – vermeintlich selbstverständliche – Freiheit besonders großen Wert. Kein Wunder also, dass die Forscher vom Institut für Demoskopie Allensbach in ihren Ergebnissen ein gewisses Konfliktpotenzial für Partnerschaften erkennen.

Treu soll sie sein und zärtlich

Bleibt also die Frage: Wie hätten die Herren der Schöpfung im Jahr 2008 denn gerne ihre Traumfrau?

Glaubt man einer Umfrage von Elitepartner.de, geht es uns Männern nicht um das Äußere, zumindest nicht zuallererst. 90 Prozent der Befragten ist Treue wichtig, 86 Prozent wollen eine zärtliche Partnerin, und auf den Plätzen drei, vier und fünf folgen Humor (85 Prozent), Weiblichkeit (84 Prozent) und Intelligenz (83 Prozent).

Lediglich 69 Prozent der befragten Single-Männer beharren auf eine gut aussehende Freundin, und nur 67 Prozent träumen von der guten Figur ihrer Idealpartnerin. So schön es ist, dass die inneren Werte am wichtigsten sind, ein Makel bleibt: Erst an zehnter Stelle, mit 63 Prozent, wird Unabhängigkeit gefordert. Auch diese Umfrage bestätigt: Männer denken nur langsam um.

Ichbezogene Internetnutzer

Bei all den Erwartungen dauert es nicht lange und jeder fragt sich: Wer bin ich? Viele denken wohl, die Suche im Internet könnte in diesem Stadium des Sichselbstverlierens helfen. 70 Prozent der Internetnutzer suchen im Netz sich deshalb selbst, ergab eine repräsentative Umfrage von TNS Emnid für das Magazin „Tomorrow“. Deutlich weniger Menschen interessieren sich für Prominente (55 Prozent), Freunde (53 Prozent) oder Verwandte (40 Prozent).


Was den eigenen Partner angeht, so gibt es Geschlechterunterschiede: Frauen sind neugieriger als Männer. Nur 16 Prozent der Männer interessieren sich für die Aktivitäten ihrer Partnerin, aber 24 Prozent der Frauen für die ihres Partners.

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