Trauerfeier

16-jähriger Sohn von John Travolta beerdigt

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Bei einer Trauerfeier in Florida hat Hollywood-Star John Travolta von seinem 16-jährigen Sohn Jett Abschied genommen. Die Beerdigung fand nach den Ritualen der Scientology-Sekte statt. Travoltas Freunde, darunter auch Tom Cruise, betonten noch einmal, dass den Eltern kein Vorwurf zu machen sei.

Freundeskreis eine Trauerfeier für Sohn Jett abgehalten. Wie der Internetdienst „E!Online“ berichtete, fand die Feier sechs Tage nach dem Tod des 16-Jährigen in Ocala (Florida) statt. Dort besitzt die Familie ein Haus in einer Anlage für Hobbyflieger mit eigener Landebahn. „Worte können nicht ausdrücken, wie nach sich John und Jett standen“, sagte der Anwalt der Familie, Michael McDermott. „Es wird lange dauern, bis er darüber hinweg kommt. Johns Leben wird nie mehr so sein, wie es einmal war.“

Dutzende Reporter und Kamerateams umlagerten die eingezäunte Anlage. Zunächst wurde nicht bekannt, welche Freunde des Paares zu der Trauerzeremonie angereist waren.

Jett war am vorigen Freitag während eines Familienurlaubs auf den Bahamas bewusstlos im Badezimmer gefunden worden und starb auf dem Weg ins Krankenhaus. Das Ergebnis der Obduktion wurde nicht mitgeteilt.

Auf dem Totenschein steht Medienberichten zufolge als Todesursache „Anfall“. Der einzige Sohn des Paares soll seit langem an Krampfanfällen gelitten haben. Nach Angaben der Eltern hatte er mit etwa zwei Jahren eine entzündliche Gefäßerkrankung, die Herzprobleme auslösen kann. Das Scientologen-Paar hat noch die gemeinsame achtjährige Tochter Ella.

Die Eltern wollten ihren Sohn in der Tradition ihrer Religion bestatten lassen, hieß es. Jetts Leiche war eingeäschert worden. Sein Sarg war geschmückt mit weißen Lilien und Rosen.

Tom Cruise, ein enger Freund der Familie, sprach sein Mitgefühl aus. „Es ist einfach schrecklich“, sagte Cruise über den plötzlichen Tod des Jungens bei einer Interviewaufzeichnung mit der Moderatorin Barbara Walters. Cruise wies zuvor geäußerte Kritik zurück, dass Scientology-Anhänger möglicherweise den Gang zum Arzt scheuen. „Genau das Gegenteil ist der Fall“, beteuerte Cruise. Vorsorge, Medizin und regelmäßige Untersuchungen seien ihnen sehr wichtig.

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( DDP/dpa/bang/kami )