Italien

Blutbad – Vater und seine vier Söhne erschossen

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Die Morde an einem Vater und seinen vier Söhnen in Kalabrien gehen offenbar nicht auf das Konto der Mafia. Ein Zwist um Landbesitz könnte die Ursache gewesen sein.

Unbekannte haben in Süditalien einen Vater und seine vier Söhne erschossen. Als die Polizei den Tatort, einen Bauernhof in dem Ort Filandari bei Vibo Valentia in Kalabrien erreichte, waren vier der Opfer tot. Das fünfte starb auf dem Weg ins Krankenhaus.

Söhne waren zwischen 19 und 37 Jahre alt

Nach ersten Erkenntnissen der Carabinieri handelte es sich offenbar nicht um einen Racheakt der kalabrischen Mafia 'Ndrangheta. Vielmehr könnte ein Streit um Landbesitz in der Gegend der Auslöser gewesen sein.


Als die Täter kamen, waren der 61-jährige Vater und die vier Söhne im Alter von 19 bis 37 Jahren auf dem Hof. Es gebe einen Augenzeugen der Tat, hieß es.

Täter eröffneten das Feuer mit Pistolen

Mindestens zwei Täter hätten die Familie am Abend auf dem Bauernhof überrascht, mit Pistolen das Feuer auf sie eröffnet und dann das Weite gesucht. Der Vater und zwei Söhne wurden außerhalb des Gebäudes gefunden, die beiden anderen im Haus. Die Ermittler gaben an, sie verfolgten eine „präzise Spur“ zu den Mördern.

( dpa/rs )