Deutscher Wetterdienst

Berlin und Brandenburg droht gefährliche Glätte

Der Deutsche Wetterdienst hat für Berlin und Brandenburg eine Vorwarnung zur Unwetterwarnung herausgegeben. Es ist mit Eisregen zu rechnen.

Foto: dpa / dpa/DPA

In Berlin und Brandenburg muss am Donnerstag mit Unwetter gerechnet werden. Eine entsprechende Warnung gab der Deutsche Wetterdienst in Potsdam am Mittwoch heraus. Grund seien angekündigte Niederschläge, die sich zu Eisregen entwickeln können. Auf den Straßen müsse mit gefährlicher Glätte gerechnet werden. Die Unwetterwarnung soll nach den Angaben von Mitternacht bis 15 Uhr gelten. Die Prognose wird im Laufe des Tages noch konkretisiert. Bislang gibt es eine sogenannten Vorwarnung zur Unwetterwarnung. Aktuelle Informationen erhalten Sie unter: www.morgenpost.de/wetter .

Auch für den größten teil Thüringens gab der Deutsche Wetterdienst heraus. Hier wird werde ein „massives Abtauen“ der Schneedecke erwartet, teilte der Wetterdienst in einer Vorwarnung mit. Hinzu kommen wird wohl heftiger Dauerregen von 30 bis 50 Liter pro Quadratmeter. Die Vorwarnung gelte von Donnerstagmittag an, hieß es. Das Tauwetter werde über Samstag hinaus anhalten. Die Warnung umfasst den Norden, Westen und Süden Thüringens. Ausgenommen ist bisher nur der Bereich, der östlich der Linie Erfurt bis Sömmerda liegt sowie nördlich von Erfurt bis Altenburg.

Flussanwohner in Niedersachsen müssen in den kommenden Tagen mit Hochwasser rechnen. „Es gibt richtiges Tauwetter, keinen Nachtfrost mehr, und dazu kommt Regen“, sagte Herma Heyken, Sprecherin des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) in Norden. Der überregionale Hochwassermeldedienst für die Weser werde spätestens am Montag seine Arbeit aufnehmen. Die Experten rechnen damit, dass die Flüsse über die Ufer treten. In den vergangenen Jahren seien aber ausreichend Überschwemmungsgebiete ausgewiesen worden, sagte die Sprecherin. „Da haben wir große Fortschritte gemacht.“

Für den Süden ud Südosten Sachsens ist eine Wetterwarnung herausgegeben worden. Nachts wird hier voraussichtlich der Wind auffrischen, es gibt Schneeregen, später gefrierenden Regen und so Glatteis. Tagsüber werden am Donnerstag Windböen im Fichtelberg auch Orkanböen und Dauerregen im Erzgebirge erwartet.

Auch für Nord-Schleswig-Holstein und Nordwest-Niedersachsen einschließlich der Inseln gelten Wetterwarnungen wegen Windböen an den Küsten, Schnee und Glatteisgefahr.

Für Südbayern liegt die Warnstufe sogar eine Stufe höher: "Nachmittags auf Alpengipfeln sowie abends in den Kammlagen Sturmböen. Im Laufe der kommenden Nacht in West- und Nordbayern einsetzend Schnee und Regen mit Glatteisbildung", lautet die Warnungen vor markantem Wetter.

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