USA

Springfield in Vermont ist die Stadt der "Simpsons"

Matt Groening hat seine gelbe Familie in einer Stadt namens Springfield angesiedelt. Zur Filmpremiere des ersten Films über die "Simpsons" wurde nun per Internet ein echtes Pendant zu der Zeichentrickstadt gesucht. Und gefunden.

Foto: AP

Das Städtchen Springfield im US-Staat Vermont kann sich ab sofort mit dem Beinamen „Simpson“-Stadt schmücken. Die kleine Gemeinde mit 9300 Einwohnern hat sich bei einer Internet-Wahl gegen Mitbewerber aus dreizehn weiteren Bundesstaaten durchgesetzt. Das berichtet der Internetdienst „E!Online“. Angetreten waren Springfields in Colorado, Florida, Illinois, Kentucky, Louisiana, Massachusetts, Oregon und Tennessee. Die Siegerprämie: In Springfield (Vermont) wird am 26. Juli der rote Teppich für die Uraufführung von „Die Simpsons – Der Film“ ausgerollt.

Simpson-Schöpfer Matt Groening hatte seine Cartoon-Familie in einer Stadt namens Springfield angesiedelt. Zu der Filmpremiere wurde ein Wettbewerb veranstaltet, für den sich Städte mit dem Namen Springfield mit einem kurzen Videofilm bewerben konnten. Springfield in Vermont gewann mit einem Video, in dem Homer Simpson seine Leibspeise, ein überdimensionales rosa Donut-Gebäck, durch den Ort jagt.

Der Spot erhielt 15.367 Stimmen von über 109.000 Simpson-Fans, die auf einer Webseite abstimmen konnten. Die Namensvetter in Illinois und Oregon belegten den zweiten und dritten Platz. Gute Chancen hatte sich auch Springfield in Massachusetts ausgerechnet, wo sich Senator Ted Kennedy für den Simpson-Titel stark gemacht hatte.