Katastrophe

Explosion auf Ölplattform im Golf von Mexiko

Nach dem Brand einer BP-Bohrinsel gab es einen neuen Zwischenfall im Golf von Mexiko. Das Feuer konnte inzwischen gelöscht werden.

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Im Golf von Mexiko ist erneut eine Bohrinsel in Flammen aufgegangen. Ein unkontrolliertes Ausströmen von Öl oder Gas gab es offenbar nicht. Nach mehreren Stunden konnte das Feuer gelöscht werden.

Video: Reuters
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Die Ölplattform im Golf von Mexiko, auf der sich am Donnerstag eine Explosion ereignet hat, steht nicht mehr in Flammen. „Das Feuer ist gelöscht“, sagte Kapitän Peter Troedsson von der US-Küstenwache. Es gebe entgegen ersten Annahmen keinen Hinweis auf einen Ölschleier im Meer. Die Küstenwache hatte ursprünglich unter Berufung auf Aussagen der geretteten Arbeiter der Plattform von einem Ölschleier gesprochen. Helikopter und Schiffe hätten allerdings keinen Ölaustritt feststellen können. Die Küstenwache behalte die Lage jedoch weiter im Auge, sagte Troedsson.

Auf der Plattform rund 145 Kilometer südlich von Vermilion Bay im US-Bundestaates Louisiana war es am Donnerstagvormittag zu einer Explosion gekommen. Alle 13 Arbeiter der Plattform gingen dabei über Bord, konnten aber gerettet werden. Ihren Angaben zufolge gelang es ihnen vor der Explosion, das Bohrloch zu schließen. Der Vorfall weckte Erinnerungen an den Untergang der vom britischen Energiekonzern BP betriebene Plattform „Deepwater Horizon“ im April. Es war der größte Ölunfall der Geschichte.

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