Armin Meiwes

Kannibale von Rotenburg lässt Buch stoppen

Der Fall Armin Meiwes hatte für Aufsehen gesorgt. Der Mann hatte gestanden, im März 2001 einen Berliner getötet, zerstückelt und das Fleisch seines Opfers danach teilweise gegessen zu haben. Er ließ ein Buch über seinen Fall schreiben – und ist jetzt mit einigen Passagen nicht zufrieden.

Foto: top / DDP

Der wegen Mordes verurteilte Rotenburger Armin Meiwes hat den Vertrieb des Buches „Interview mit einem Kannibalen“ laut einem Bericht des „Spiegel“ stoppen lassen. Das Landgericht Berlin habe auf Antrag Meiwes den Verkauf untersagt, weil dieser seine Persönlichkeitsrechte verletzt sehe. Bestimmte Passagen des Buchs von Günter Stampf seien nicht zutreffend.

Der Autor und der Seeliger Verlag würden die Vorwürfe dagegen zurückweisen, berichtete der „Spiegel“. So seien relevante Passagen mit Meiwes abgestimmt und Personen anonymisiert worden. Sie warfen dem 45-Jährigen vor, bestimmte Dinge aus Gerichtsakten in seinem Sinne umdeuten zu wollen. Das Buch solle weiter verkauft werden, allerdings würden die strittigen Passagen bis zu einer endgültigen gerichtlichen Klärung geschwärzt.

Neueste Panorama Videos

Neueste Panorama Videos

Beschreibung anzeigen