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Jesse James hat Bullock "fast alles" gebeichtet

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Sandra Bullocks Noch-Ehemann Jesse James hat dem Sender ABC ein TV-Interview gegeben. Dabei gab er tiefe Einblicke in seine Gefühlswelt. In seinem ersten Interview nach Bekanntwerden seiner zahlreichen Affären sagte James, er habe ein "recht fantastisches Leben und eine Ehe aus eigenen Stücken weggeworfen".

Sandra Bullocks Noch-Ehemann Jesse James trauert seiner Ehe mit der Oscar-Gewinnerin und ihrem frisch adoptierten Baby nach. In einem reumütigen Interview mit dem Sender ABC, das in der Nacht ausgestrahlt werden sollte, beschrieb sich James als „meistgehasster Mann der Welt“.

Im März, kurz nach Bullocks Oscar-Ehrung, hatten Zeitungen von vielen Affären ihres vier Jahre jüngeren Ehemannes berichtet. James hatte sich „für die Schmerzen“, die er seiner Familie angetan habe, öffentlich entschuldigt, allerdings nie die Affären selbst zugegeben.

Die 45-Jährige hatte die Scheidung eingereicht und am selben Tag mitgeteilt, dass sie ein Kind aus New Orleans adoptiert habe.

„Sie als Mutter zu sehen ist eines der tollsten Dinge überhaupt“, schwärmte James über Bullock. Das habe seine Liebe zu ihr vertieft, sagte der Motorrad-Schrauber und Reality-TV-Star in dem Interview. Das Paar habe an Weihnachten erfahren, dass die Adoption bewilligt wurde.

Baby Louie, das Kind schwarzer Eltern aus New Orleans, sei an Neujahr zu ihnen gekommen. Die Hautfarbe des Babys sei ihnen völlig egal gewesen, sagte James.

Bullock hatte sich während der knapp fünfjährigen Ehe als Stiefmutter um James’ drei Kinder gekümmert.

Nach Auffliegen seiner Affären in der Boulevardpresse habe er Bullock „fast alles“ gebeichtet. „Ich glaube, sie hatte früher schon mal Verdacht geschöpft, aber ich habe immer alles geleugnet“, bekannte James. „Ich habe alle belogen, auch mich selbst“.

Statt seine Frau zu beschützen, habe er ihr großen Schaden zugefügt. „Es ist fürchterlich, und sie wird lange darunter leiden“.

( dpa/cor )