Studie

Warum Männer immer schöner werden

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Laut Untersuchungen erhalten attraktive Angestellte mehr Lohn als unansehnliche Kollegen. Nicht nur Frauen versuchen mit gutem Aussehen zu punkten. Eine Studie fand jetzt heraus, dass sich bereits jeder fünfte Mann länger im Bad aufhält als die durchschnittliche Frau. Einige Männer greifen dafür zu besonderen Mitteln.

Schöne Menschen sind gute Menschen sind erfolgreiche Menschen. „What-is-beautiful-is-good“-Effekt heißt das im Fachjargon. 17 Minuten Körper- und 13 Minuten Gesichtspflege wenden jene Deutschen täglich auf, die mit ihrer Attraktivität ihre Karriere fördern wollen. Wer jetzt „typisch Frau“ denkt, irrt. Auch Männer stehen unter Erfolgsdruck.

So hält sich heute schon jeder fünfte Mann länger im Bad auf (30 Minuten) als die durchschnittliche Frau mit 26 Minuten, ergab eine Studie des Unternehmens Gillette. Zwölf Prozent der Männer nutzen bereits Abdeckstift und Gesichtspuder – nicht gerechnet jene drei Prozent, die auch zu Lippenstift und Make-up greifen und damit wohl eher jenseits des Berufs Bestätigung suchen.

Amerikanischen Studien zufolge erhalten attraktive Angestellte mehr Lohn als im gleichen Job tätige unansehnlichere Kollegen. Frauen dringen in Männerberufe vor, und Männer werden immer schöner – auch ein Weg, die viel beklagte Lohnschere zu schließen.

Lieber Bärchen als Hengst

Originelle Kosenamen kommen bei deutschen Liebespaaren nicht gut an. Sowohl Frauen als auch Männer wollen am liebsten klassisch „Schatz“ genannt werden. Das ergab eine Studie von Parship.de unter 3000 Befragten. Mit „Süße“ (Platz zwei) oder „Engel“ (Platz drei) nehmen Frauen demnach auch vorlieb. Männer hören gern auch „Liebling“ oder „Süßer“.

Außer Acht gelassen wurde bei der Studie, dass der Wohlklang solcher lieblicher Betitelungen erheblich von Umstand und Betonung abhängt. Mit dem Nachsatz „Bring bitte den Müll runter!“ oder „Was gibt's zu essen?“ kann ein „Schaaatz“ immer noch recht lusttötend sein.

Besonders lustvoll hingegen: Tiernamen – würde man vielleicht meinen. Aber Frau ist nach eigenen Angaben offenbar genauso ungern ein „Hase“ (Platz sieben) wie eine „Schlange“ oder eine „Ziege“. Und die Herren der Schöpfung mit wilden Wesen zu vergleichen kommt auch nicht gut an. Mann ist – in den meisten Situationen – lieber „Bärchen“ (Platz vier) als „Hengst“.

Zuhören + gut küssen = Chance

An dieser Stelle werden häufiger die Umfragen der Online-Partnervermittlung ElitePartner.de zitiert. Diese beziehen sich eigentlich immer auf 4000 alleinstehende, offenbar besonders engagierte Fragebogen-Beantworter, die durch offenes Auskunftgeben das Ihre zur besseren Verständigung zwischen Mann und Frau beitragen – oder auch nur besser verstanden werden wollen. Dafür sei diesen 4000 Singles hier einmal herzlich gedankt!

Diese Woche geben sie uns einen klaren Fahrplan für das erste Date mit auf den Weg. Was Frauen tun sollten: Die unbefleckte Heilige spielen. 31 Prozent der befragten Männer wenden sich nach der ersten Verabredung ab, wenn ihr Gegenüber schon zu viele Sex-Partner hatte. Da kann die Frau witzig, klug und schön sein wie sie will.

Was Männer tun sollten: Aufmerksam zuhören – und richtig gut küssen. Der Kuss verrät Frauen nämlich schon, wie es danach im Bett weitergeht, und jede Dritte sieht nach einem miesen Start keine Hoffnung auf Besserung. Verstanden?

( bes/mex/sv )