Wenn's um Geld geht ...

Frau muss im Tresorraum einer Bank übernachten

Eine 68-jährige Kölnerin hat die Nacht im Tresorraum einer Kölner Sparkasse verbracht. Die Frau hatte am Abend die Schließfächer im Keller der Filiale aufgesucht, die im Tresorraum untergebracht sind. Kurz darauf schlossen sich die Türen. Die Polizei war kurze Zeit später vor Ort – konnte aber nicht helfen.

Nach Angaben einer Polizeisprecherin war die Seniorin versehentlich eingeschlossen worden. Kurz darauf schloss ein Mitarbeiter der Sparkasse die schwere Stahltresortür zu diesem Raum, weil Geschäftsschluss war. Dabei übersah der Bankangestellte versehentlich die noch anwesende Kundin.

Zwar konnte die Frau mit einem im Raum angebrachten Telefon Kontakt mit dem Sparkassenpersonal aufnehmen. Allerdings wird mit dem Verschließen der Stahltür automatisch ein Zeitschloss aktiviert, das erst um 8.00 Uhr des folgenden Tages deaktiviert werden kann. Auch die Firma, die den Tresorraum eingebaut hat, riet vom gewaltsamen Öffnen ab. Dies würde länger dauern als das Abwarten der automatischen Öffnung am folgenden Morgen.


Inzwischen waren der von der Sparkasse informierte Ehemann der Frau, ein Arzt, ein Psychologe, Wachpersonal sowie eine Streifenwagenbesatzung eingetroffen. Die Frau wurde über das Telefon über die Lage informiert. Sie erklärte sich bereit, bis zum Morgen abzuwarten.

Ausreichende Belüftung des Raumes war gewährleistet. Auch konnte sie über Telefon Kontakt mit ihrem Mann halten, der ebenfalls in der Filiale übernachtete. Dazu schaute regelmäßig die Polizei vorbei.

Als die Tresortür pünktlich um 8.00 Uhr am Donnerstag aufging, konnte die Kölnerin übernächtigt, aber ansonsten wohlauf ihr Gefängnis verlassen.

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