Unglück

Zehn Bergsteiger sterben in der Türkei in Lawine

Bei einem Lawinenunglück in der Türkei sind mindestens zehn Bergsteiger ums Leben gekommen. Rettungskräfte mit Spürhunden sind am Nachmittag weiter an der Unglücksstelle im Einsatz, um nach möglichen weiteren Opfern zu suchen. Auch in Frankreich und Schottland starben mehrere Menschen bei Lawinenunglücken.

Foto: REUTERS

Sieben weitere Menschen überlebten nach Behördenangaben am Sonntag das Unglück in den Zigana-Bergen in der Nähe des Schwarzen Meeres.

Die Bergsteigergruppe wurde nach Angaben von Zivilschutzminister Faruk Nafiz Ozak beim Durchqueren eines Gebirgstals von den Schneemassen verschüttet. Rettungskräfte mit Spürhunden waren am Nachmittag weiter an der Unglücksstelle im Einsatz, um nach möglichen weiteren Opfern zu suchen.

In den französischen Alpen starben am Samstag fünf Wintersportler bei Lawinenunglücken. Zwei Schneeschuhwanderer starben beim Einsturz einer Schneewechte. Zwei jugendliche Skiläufer wurden von den Schneemassen mitgerissen, als sie außerhalb der gesicherten Pisten unterwegs waren. Ein dritter Skiläufer wurde vom Schnee begraben, als er auf einem gesperrten Hang fuhr.

Im schottischen Hochland wurden am Samstag drei Bergsteiger von einer Lawine getötet. Die Gruppe war in den Bergen nahe der Stadt Glencoe verschüttet worden. Zwei der Bergsteiger konnten nach Polizeiangaben zunächst lebend geborgen werden, sie starben jedoch wenig später.

Neueste Panorama Videos

Neueste Panorama Videos

Beschreibung anzeigen