Berchtesgaden

Drei Bergsteiger sterben in den Alpen

Wieder Tote im Hochgebirge: Bei Bergunfällen in den Berchtesgadener Alpen sind drei Menschen ums Leben gekommen. Zwei Bergsteiger stürzten bei einer Gletscherüberquerung nahe Ramsau bei Berchtesgaden in den Tod. Außerdem starb ein belgischer Urlauber.

Bei Bergunfällen in den Berchtesgadener Alpen sind am Sonntag drei Menschen ums Leben gekommen. Zwei Bergsteiger stürzten am Mittag bei einer Gletscherüberquerung nahe Ramsau b. Berchtesgaden (Landkreis Berchtesgadener Land) in den Tod, wie die Polizei in Rosenheim berichtete.

Die 39 und 54 Jahre alten Männer aus dem Landkreis Traunstein waren beim Überqueren des Blaueis-Gletschers am Hochkalter-Gipfel auf rund 2600 Metern Höhe aus zunächst unbekannter Ursache abgerutscht. Beim Aufprall auf einen Felsen wurden sie tödlich verletzt.

Die Bergsteiger waren ersten Erkenntnissen zufolge mit einem Seil verbunden. Warum sie abrutschten und wer die Rettungskräfte alarmierte, war zunächst unklar. Die Bergung, an der auch zwei Hubschrauber beteiligt waren, dauerte bis in den Nachmittag hinein.

Ein 25-jähriger belgischer Urlauber kam am Sonntagnachmittag bei einem weiteren Unfall in den Berchtesgadener Alpen ums Leben. Der Mann war mit seiner 26-jährigen Freundin unterhalb des rund 1830 Meter hohen Kehlstein-Gipfels unterwegs, wie die Polizei in Rosenheim am Sonntagabend mitteilte.

Auf einer Höhe von rund 1700 Metern geriet das Paar in eine Rinne, von der aus der Mann rund 40 Meter in die Tiefe stürzte. Er erlitt tödliche Verletzungen. Seine Freundin wurde von einem Spezialteam der mit zwei Hubschraubern anrückenden Rettungskräfte betreut. ÄPolizeipräsidium Oberbayern.

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