Auto-Attacke

Gérard Depardieu muss nach Wutanfall zur Polizei

Ein Aufsehen erregender Ausraster auf offener Straße hat Gérard Depardieu einen Termin bei der Polizei beschert. Der Schauspieler hatte zuvor seiner Wut freien Lauf gelassen und in Paris ein Auto mit Fäusten und Tritten traktiert. Der Grund: Offenbar hatte der Fahrer den Wagen schlecht eingeparkt.

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Der französische Filmstar Gérard Depardieu (60) muss wegen eines Wutanfalls auf offener Straße bei der Pariser Polizei vorstellig werden. Der Schauspieler soll am Sonntagabend gegen die Türen eines parkenden Autos getreten und die Wundschutzscheibe mit Faustschlägen traktiert haben.

Der Besitzer erstattete daraufhin Anzeige, berichtete der französische Radiosender RTL. Über die Hintergründe des Wutanfalls gab es zunächst keine verlässlichen Informationen.

Einzige Spur: Das von Depardieu malträtierte Auto stand in Nähe seines Privathauses im schicken Pariser Stadtviertel Saint-Germain-des-Prés und soll schlecht geparkt gewesen sein.

Depardieu ist für sein zuweilen impulsives und raubeiniges Auftreten bekannt. Immer wieder leistete er sich Aussetzer. Seine Alkoholprobleme führten 1998 zu einem Motorradunfall, für den er eine Bewährungsstrafe erhielt. Schon als Kind galt der Franzose als aufsässig und trieb sich herum, statt zur Schule zu gehen.