Ausstellung

Verbotene Stadt

Jiang Guo Fang setzt sich in seinen Ölgemälden immer wieder mit der Verbotenen Stadt auseinander. Doch ist sein Werk auch geprägt von der Auseinandersetzung mit der abendländischen Kunst und reflektiert die Wiederentdeckung und Neubewertung der Geschichte seines Heimatlandes.

In Jiang Guo Fangs Bildern wird die Architektur und Ausstattung der alten Kaiserresidenz lebendig wie die monarchischen Traditionen Chinas - als man Kinder auf den Kaiserthron setzte und in jüngstem Alter Mädchen, eingeschnürt in das Korsett höfischen Zeremoniells, ungefragt mit Eunuchen vermählte.

Als erstem zeitgenössischem Künstler wurde dem an der staatlichen Kunstakademie Peking ausgebildete Künstler 2004 im Palastmuseum die Ehre einer Einzelausstellung in Pekings Verbotener Stadt zuteil.

Im Art Center Berlin sind nun Serien, Porträts und Szenen aus dem 600 Jahre alten Kaiserpalast in Peking zu sehen.

Ausstellung: Art Center Berlin, Friedrichstraße 134, Mitte. Vernissage 23. Sep. 19.30 Uhr. Bis 15.11. tgl. 11-21 Uhr

© Berliner Morgenpost 2018 – Alle Rechte vorbehalten.