Union Berlin

Union Berlin bangt um Trainer Fischer

Inga Böddeling
Urs Fischer weiß noch nicht, ob er die Reise mit Union Berlin nach Schweden antreten wird.

Urs Fischer weiß noch nicht, ob er die Reise mit Union Berlin nach Schweden antreten wird.

Foto: Hendrik Schmidt / dpa

Union Berlins Trainer Urs Fischer und zwei Spieler haben sich mit dem Coronavirus infiziert. Reise nach Malmö fraglich.

Berlin.  Die wichtige Woche fing für Union Berlin mit einer kleinen Hiobsbotschaft an. Trainer Urs Fischer hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Ob der 56 Jahre alte Schweizer beim Europa-League-Spiel am Donnerstag beim schwedischen Meister Malmö FF (18.45 Uhr, RTL+) an der Seitenlinie stehen kann, ist ungewiss.

Auch Timo Baumgartl (26) und Youngster Tim Maciejewski (21) wurden positiv getestet. Alle weiteren Tests der Lizenzspielerabteilung fielen negativ aus, wie der Berliner Fußball-Bundesligist am Dienstag mitteilte. Ob das Trio nach Schweden reisen wird, soll sich kurzfristig entscheiden, ist aber nicht grundsätzlich ausgeschlossen, wie ein Klub-Sprecher erklärte. Bei Union hoffen sie jedenfalls auf eine zeitnahe Rückkehr der Betroffenen.

Markus Hoffmann als Ersatzmann an der Seitenlinie

Zumindest der Ausfall von Chefcoach Fischer würde schwer wiegen. Union braucht in Malmö dringend den ersten Sieg im internationalen Geschäft, um die Chance zu wahren, in Europa zu überwintern. Der sichere wie gewohnte Rückhalt vom Trainer wäre da sicher nicht nachteilig. Co-Trainer Markus Hoffmann würde als Vertretung bereit stehen.

Die Mannschaft sieht es pragmatisch. „Man muss es akzeptieren. Es ist natürlich schon ein Unterschied, wenn nur Markus Hoffmann draußen steht, aber die beiden machen die Taktik ja zusammen und besprechen sich“, erklärte Andras Schäfer.

Union Berlin ist kein Einzelfall

Union ist nicht der erste Verein, der neue Coronainfektionen melden musste. Rekordmeister Bayern München meldete mit Joshua Kimmich und Thomas Müller vor wenigen Tagen zwei Fälle. Auch bei Borussia Mönchengladbachs Trainer Daniel Farke fiel ein Schnelltest positiv aus. Es werden wohl nicht die letzten Erkrankungen in der Bundesliga in diesem Herbst sein.

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