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Union-Torwart Luthe: „Impfen ist eine gute Sache“

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Andreas Luthe, Torwart von Union Berlin, hält das Impfen gegen Corona für eine gute Sache.

Andreas Luthe, Torwart von Union Berlin, hält das Impfen gegen Corona für eine gute Sache.

Foto: Andreas Gora / dpa

Unions Torwart Andreas Luthe spricht sich klar für Corona-Impfungen aus und will weiter Überzeugungsarbeit leisten.

Berlin. Im Zuge der Diskussionen um eine Impfpflicht gegen das Coronavirus hat sich Andreas Luthe, der Torwart von Union Berlin, klar für das Impfen ausgesprochen. „Ich bin froh, dass ich geimpft bin und dies für mich und meine Mitmenschen sichergestellt habe“, sagte der Profi des Berliner Fußball-Bundesligisten bereits vor dem Derby-Sieg gegen Hertha BSC (2:0) am vergangenen Sonnabend bei ran.de.

Für Luthe, der am Donnerstag am fünften Spieltag der Europa Conference League mit Union Berlin beim israelischen Erstligisten Maccabi Haifa antritt (18.45 Uhr, RTL+), sei es „die freie Entscheidung eines jeden“, sich impfen zu lassen oder auch nicht, wie er bereits im August wissen ließ. Grundsätzlich hält der 34 Jahre alte Torhüter das Impfen jedoch für richtig.

Luthe will Überzeugungsarbeit leisten

„Uns ist allen bewusst, wie die Situation vor einem Jahr war, als nicht genau klar gewesen ist, ob wir die Bundesliga-Saison beenden können. Ob wir auf die Art und Weise noch ein mal Profifußball spielen können. Wir haben nicht vergessen, wie fragil dieses Konstrukt Fußball-Bundesliga ist“, sagte Luthe auch mit Blick auf den Kader der Köpenicker. Doch die Impfdebatte sei vor allem ein „gesellschaftliches Thema“, so Luthe.

Gleichwohl will der Torwart von Union Berlin versuchen, noch mehr Menschen davon zu überzeugen, sich impfen zu lassen. Als Mitglied des Spielerrats bei der Spielergewerkschaft VdV (Vereinigung der Vertragsfußballspieler) dürfte Luthe sicher Einfluss auf den einen oder anderen noch impfunwilligen Profi haben.

„Wir haben in der Bundesliga eine unglaublich hohe Impfquote, ich glaube, sie liegt deutlich über 90 Prozent“, erklärte Luthe und appellierte: „Wir müssen in der Gesellschaft und in der Fußball-Bundesliga die Verbleibenden irgendwie noch davon überzeugen, dass es eine gute Sache ist. In der Bundesliga reden wir von vielleicht fünf Prozent, die noch nicht geimpft sind, da muss es möglich sein, noch mal Überzeugungsarbeit zu leisten.“

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( BM )