Union gegen Hertha BSC

Berlin-Derby kann vor ausverkauftem Haus stattfinden

Für das Derby zwischen Union Berlin und Hertha BSC sind 22.012 Zuschauer in der Alten Försterei zugelassen.

Für das Derby zwischen Union Berlin und Hertha BSC sind 22.012 Zuschauer in der Alten Försterei zugelassen.

Foto: Christophe Gateau / dpa

Der Berliner Senat genehmigt Union Berlins Antrag auf Wechsel zu 2G. Damit sind am Sonnabend gegen Hertha BSC 22.012 Fans erlaubt.

Berlin. Das Derby zwischen Union Berlin und Hertha BSC findet unter 2G-Bedingungen und somit ohne Zuschauerbeschränkung statt. Das teilte der Berliner Senat am Dienstagabend mit. Damit dürfen am Sonnabend (18.30 Uhr) 22.012 Zuschauer in der Alten Försterei anwesend sein.

„Wir alle wollen ein tolles Derby sehen. Und wir wollen, dass alle gesund bleiben. Fans und Vereine haben es in der Hand, das Beste daraus zu machen“, erklärte Sportstaatssekretär Aleksander Dzembritzki. Den Zuschauern wird empfohlen, dauerhaft eine Maske zu tragen. Außerdem herrscht im gesamten Stadion Alkoholverbot.

Union Berlin und Hertha BSC appellieren an ihre Fans

Beide Vereine rufen ihre Fans dazu auf, sich testen zu lassen, „um den Schutz der Zuschauenden noch weiter zu erhöhen“, wie es in einer Mitteilung der Senatsverwaltung für Inneres und Sport hieß. „Wir freuen uns darauf, endlich wieder ein Derby vor Zuschauern zu spielen“, sagte Unions Geschäftsführer Lizenzierung Oskar Kosche, „und setzen dabei neben der Einhaltung klarer Regeln auch auf die Eigenverantwortung der Besucher.“

Union hatte Mitte vergangener Woche einen Antrag beim Senat gestellt, das Derby gegen Hertha unter 2G-Regeln austragen zu können. Demnach erhalten nun nur Zuschauer Zutritt, die entweder geimpft oder genesen sind. Personen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können, werden mittels eines negativen PCR-Tests sowie einer ärztlichen Bescheinigung über die Impfunfähigkeit ebenso eingelassen wie Jugendliche unter 18 Jahren mit einem tagesaktuellen negativen Antigen-Schnelltest oder einem PCR-Test, der nicht älter als 48 Stunden bis Veranstaltungsende sein darf.

( BM )