Tierpark

Gestatten, Urs: Roter Panda nach Unions Trainer getauft

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Jan-Henrik Hnida
Pünktlich zur Taufe bekommt das jüngste Familienmitglied der Roten Pandas im Tierpark Besuch von seinem prominenten Namensvetter: Urs Fischer, Trainer des 1. FC Union Berlin.

Pünktlich zur Taufe bekommt das jüngste Familienmitglied der Roten Pandas im Tierpark Besuch von seinem prominenten Namensvetter: Urs Fischer, Trainer des 1. FC Union Berlin.

Foto: 1. FC Union Berlin

Im Tierpark wurde Ende Juni ein Roter Panda geboren. Benannt wurde das Jungtier nach Union-Trainer Urs Fischer.

Pünktlich zur Taufe bekam das jüngste Familienmitglied der Roten Pandas im Tierpark Berlin Besuch von seinem prominenten Namensvetter: Urs Fischer. Der Trainer des 1. FC Union Berlin ließ es sich nicht nehmen, den Patentieren persönlich einen Besuch abzustatten. Während sich der kleine Urs noch etwas schüchtern zeigte, waren die anderen Roten Pandas Rosie, Ruby und Polly umso interessierter und kamen in den Genuss, vom großen Urs mit ein paar köstlichen Leckereien gefüttert zu werden.

Ende September hatten der Tierpark und der 1. FC Union Berlin zur großen Namenssuche aufgerufen. Aus mehreren hundert Vorschlägen hatte eine dreiköpfige Jury bestehend aus Tierpfleger Nils Frankenfeld, dem stellvertretenden Zoologischen Leiter Florian Sicks und Jochen Lesching, Vorsitzender der Stiftung „Union vereint. Schulter an Schulter“ sich für den Namen entschieden.

Ursus steht im lateinischen für Bär - ein passender Name für den kleinen Katzenbären

„Ich freue mich natürlich, dass so viele Unioner und Tierpark-Fans den Namen ‚Urs‘ vorgeschlagen haben und sich scheinbar mit der Abstammung meines Vornamens sehr gut auskennen“, schmunzelt der Union-Trainer. Ursus steht im lateinischen für Bär, der Name ist für einen kleinen Katzenbären also ganz passend.

„Genaugenommen ist der Rote Panda oder Katzenbär zwar nur entfernt mit den Großbären – den Ursidae – verwandt“, ergänzt Kurator Florian Sicks. Doch mit seinem rot-weißen Fell und seiner ursprünglichen Heimat in den Bergen gebe es ja auch noch weitere Parallelen, die den tierischen Urs mit seinem Namensvetter verbinden. Er spielte damit auf die Vereinsfarben des Fußballclubs und die Schweiz an, aus der der Trainer kommt.

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Eltern von Urs kamen 2020 durch Erhaltungszuchtprogramms in den Tierpark

Die Eltern Joel und Shine kamen 2020 im Rahmen eines weltweiten Erhaltungszuchtprogramms (GSMP) für Kleine Pandas in den Tierpark Berlin. „Die Kleinen Pandas, auch Rote Pandas oder Katzenbären genannt, werden von der Weltnaturschutzunion IUCN als stark gefährdet eingestuft. Umso wertvoller ist der zweite Nachwuchs von Joel und Shine für die Erhaltung der gesamten Art“, freut sich Zoo- und Tierparkdirektor Andreas Knieriem.

In den nächsten Tagen werden auch die Tierpark-Besucher gute Chancen haben, den kleinen Urs auf der Außenanlage sehen. Dem Tierparkdirektor wurde gestern von ersten Sichtungen berichtet worden.