Union Berlin

Union holt Torwart Rönnow, Stürmer Awoniyi kehrt zurück

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Frederik Rönnow war in der vergangenen Saison an Schalke 04 ausgeliehen und wechselt jetzt zu Union Berlin.

Frederik Rönnow war in der vergangenen Saison an Schalke 04 ausgeliehen und wechselt jetzt zu Union Berlin.

Foto: Guido Kirchner / dpa

Union Berlin verpflichtet den dänischen Torwart Frederik Rönnow. Stürmer Taiwo Awoniyi kehrt vom FC Liverpool zurück.

Oberlängenfeld. Die erste Baustelle bei Union Berlin ist geschlossen. Wie der Fußball-Bundesligist am Dienstag bekannt gab, wird Frederik Rönnow das Torwart-Trio der Köpenicker vervollständigen. Der 28-jährige Däne, der zuletzt von Eintracht Frankfurt an den FC Schalke 04 ausgeliehen war, wird nach seiner EM-Teilnahme am kommenden Sonntag in Trainingslager nach Oberlängenfeld reisen.

„Mit der Unterschrift von Frederik Rönnow sind unsere Planungen auf der Torhüterposition für diese Saison nun endgültig abgeschlossen“, erklärte Oliver Ruhnert, Unions Geschäftsführer Profifußball. „Er ist ein Schlussmann mit internationaler Erfahrung, der den Kampf um den Platz im Tor annehmen will. Mit ihm und seinen Kollegen Andreas Luthe und Jakob Busk sind wir wirklich gut aufgestellt.“

Rönnow will bei Union Berlin neu anfangen

Nach einer desolaten Saison mit Schalke, an deren Ende der Abstieg in die Zweite Liga stand, folgte für Rönnow die Europameisterschaft, die nach dem Drama um Mitspieler Christian Eriksen mit dem Halbfinale noch ein Happy End für die dänische Nationalmannschaft fand.

„Ich bin sehr glücklich, dass der Wechsel zu Union geklappt hat. Die letzte Saison war für mich nicht einfach, das möchte ich nun aber hinter mir lassen und freue mich auf die neue Aufgabe in Berlin“, wird Rönnow in einer Vereinsmitteilung zitiert. „Was die Mannschaft im letzten Jahr gezeigt hat war beeindruckend.“

Stürmer Awoniyi kehrt zu Union Berlin zurück

Und auch die zweite Baustelle nimmt Formen an. Wenige Wochen nach seiner Verabschiedung kehrt Taiwo Awoniyi zu Union zurück. Wie der Verein am Dienstag bekannt gab, wird der in der vergangenen Saison vom FC Liverpool ausgeliehene Stürmer nun fest verpflichtet.

„Ich freue mich, nach den vielen Leihstationen in den vergangenen Jahren nun endlich anzukommen und ein Zuhause zu haben. Union habe ich so viel zu verdanken, und dass ich jetzt fest verpflichtet worden bin, macht mich glücklich und stolz. Es ist fantastisch, dass ich den großartigen Weg mit dem Verein auch weiterhin gehen kann“, so Awoniyi. Ein überraschender Transfer, hatte Unions Manager Ruhnert zum Ende der Spielzeit 2020/21 einen Verbleib des 23-Jährigen als „vom Grundsatz her ist es alles andere als wahrscheinlich“ bezeichnet. „Manchmal muss man die Gunst der Stunde einfach nutzen“, sagte Ruhnert am Dienstag.

„Wir haben Taiwo in der letzten Saison kennen und schätzen gelernt. Seine Robustheit, seine Einsatzfreude und sein unbedingter Wille, dazuzulernen und sich weiterzuentwickeln, haben für uns den Ausschlag gegeben, mit aller Kraft auf diesen Transfer hinzuarbeiten. Dass uns das tatsächlich gelungen ist, ist dem Bemühen aller Beteiligten zu verdanken, eine passende Lösung zu finden“, erklärte Ruhnert. Als Ablöse stehen bis zu acht Millionen Euro im Raum.

Dajaku und Puchacz fehlen Union Berlin vorerst

Während Trainer Urs Fischer also ab Sonntag mit seinem neuen Keeper planen kann, muss der Schweizer vorerst auf Leon Dajaku und Zugang Tymoteusz Puchacz verzichten. Stürmer Dajaku musste sich nach Angaben der Köpenicker „kurzfristig einer Blinddarm-Operation in der Charité“ unterziehen.

Verteidiger Puchacz, der jüngst von Lech Posen in die Hauptstadt gewechselt war, sei am Montagabend aufgrund eines akuten Infekts vorsorglich aus dem Trainingslager in ein nahe gelegenes Krankenhaus gebracht worden. Dieses könne er „vermutlich“ zeitnah wieder verlassen, hieß es in der Union-Mitteilung am Dienstag.

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( BM )