Union Berlin

Union-Trainer Fischer verkündet Angriff auf Europa

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Michael Färber
Urs Fischer, der Trainer von Union Berlin, will die Chance auf das internationale Geschäft nutzen.

Urs Fischer, der Trainer von Union Berlin, will die Chance auf das internationale Geschäft nutzen.

Foto: Christof Stache / AFP

Unions Trainer Fischer will die Chance, die sich dem Bundesliga-Siebten bietet, auch nutzen. Auf Rechenspiele will er aber verzichten.

Berlin. Den Klassenerhalt verkünden will Urs Fischer immer noch nicht. Der Trainer von Union Berlin bleibt bei seiner Maxime, erst davon zu sprechen, wenn es auch rechnerisch nicht mehr möglich ist abzusteigen. Dafür wagte sich der Schweizer nun auf einem anderen Gebiet in die Offensive

„Wir stehen da oben und wollen bis zum Schluss kämpfen, um da oben zu bleiben. Natürlich willst du dann auch die Plätze angreifen, die zum internationalen Geschäft führen“, sagte Fischer vor dem Heimspiel gegen den VfB Stuttgart am Sonnabend (15.30 Uhr, Sky). Der Coach des Bundesliga-Siebten verkündet den Angriff der Köpenicker auf die Europapokal-Plätze.

Ob die neu geschaffene Europa Conference League oder vielleicht doch die Europa League – „der Ansporn sich für das internationale Geschäft zu qualifizieren, ist da“, erklärte Fischer: „Wir stehen doch da oben, dann wollen wir auch da oben bleiben. Und wenn du die Möglichkeit hast, dann musst du sie auch nutzen.“ Ähnlich hatte sich auch schon Mittelfeldspieler Christian Gentner geäußert über die Chance für Union, 20 Jahre nach dem ersten Auftritt im internationalen Geschäft wieder europäisch spielen zu können.

Union Berlin will seiner Maxime treu bleiben

Fischer bleibt dabei in seinem bewährten „Von Spiel zu Spiel denken“-Modus. „Ich rechne mir nicht aus, wie viele Punkte wir noch holen müssen oder wie der eine gegen den anderen spielen müsste“, erklärte der Union-Coach. Damit ist seine Mannschaft in den vergangenen knapp drei Jahren auch immer gut gefahren.

Dass die Aussicht, dann eventuell gegen international namhafte Gegner spielen zu können, für zusätzliche Motivation sorgen könnte, um zumindest Platz sieben bis zum Saisonende zu verteidigen, glaubt Fischer jedoch nicht: „Ich denke nicht, dass Namen etwas verändern. Internationale Spiele sind Anreiz genug. man darf nicht vergessen: Wir spielen im zweiten Jahr in der ersten Liga.“

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