Union Berlin

Kruse lässt bei Union nicht locker: „Müssen alles raushauen“

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Max Kruse (l.) gab gegen Hoffenheim sein Comeback bei Union Berlin.

Max Kruse (l.) gab gegen Hoffenheim sein Comeback bei Union Berlin.

Foto: Andreas Gora / dpa

Die Rückkehr von Max Kruse hilft Union Berlin auf Anhieb. Zufrieden ist der Angreifer aber noch nicht.

Berlin. Max Kruse hat nach seinem gelungenen Comeback für Union Berlin in der Fußball-Bundesliga seine Teamkollegen in die Pflicht genommen. „Wir haben am nächsten Wochenende in Bielefeld ein schwieriges Spiel“, sagte Kruse nach dem 1:1 (1:1) gegen die TSG Hoffenheim: „Deshalb müssen wir da alles auf dem Platz raushauen, was uns ausmacht. Dann können wir drei Punkte mitnehmen.“

Kruse konnte mit seiner Leistung beim ersten Spiel nach dreimonatiger Verletzungspause wegen eines Muskelbündelrisses zufrieden sein. Der 32-Jährige brachte die „Eisernen“ mit seinem siebten Saisontor per Strafstoß (9.) in Führung und bot auch sonst über weite Strecken eine starke Vorstellung. „In einigen Aktionen hat man gesehen, welche Qualität er hat“, meinte Unions Trainer Urs Fischer.

Der Star von Union Berlin beweist Humor

Kruse gab sich nach dem Spiel entspannt und locker. Auf die Frage, wie es ihm nach dem Comeback körperlich gehen würde, reagierte er überraschend mit einer Gegenfrage: „Wie sah es denn aus?“ Als der DAZN-Reporter meinte, Kruse habe am Ende seines 74-minütigen Auftritts etwas langsam gewirkt, musste auch der Ex-Nationalspieler lachen. „Langsam bin ich immer. Das ist kein Maßstab.“

Letztendlich hatte Kruse mit seinem Pensum alle und vor allem sich selbst zufriedengestellt. „Rein von der Kondition her, war es gut“, äußerte der frühere Nationalspieler, der sich für die Partie in Bielefeld am Sonntag (18 Uhr, Sky) eine Steigerung vorgenommen hat: „Ich hoffe, dass ich nächste Woche länger aus dem Platz stehe.“

Europa ist für Union Berlin noch kein Thema

Zwar war der Punkt gegen die überraschend starken Hoffenheimer am Ende etwas glücklich, doch mit 34 Zählern liegen die Köpenicker weit über den eigenen Erwartungen, wollen sich aber nach wie vor nicht mit dem Europacup befassen.

„Wir wollen so lange weitermachen, bis wir wirklich den Klassenerhalt geschafft haben“, sagte Christopher Trimmel, der den frühen Elfmeter herausgeholt hatte: „Danach werden wir schauen wie es weitergeht. Aber vorher wird darüber nicht gesprochen“, betonte der Kapitän.

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( sid )