Union Berlin

Unions Andrich: „Die Gegner nehmen uns ernster“

Union-Mittelfeldspieler Robert Andrich gibt sich vor dem Wolfsburg-Spiel selbstbewusst. Und er hat ein klares Ziel zum Hinrundenfinale.

Robert Andrich (r.), Mittelfeldspieler von Union Berlin, hat gegen den Bremer Josh Sargent alles im Griff.

Robert Andrich (r.), Mittelfeldspieler von Union Berlin, hat gegen den Bremer Josh Sargent alles im Griff.

Foto: Carmen Jaspersen / picture alliance/dpa

Berlin. Robert Andrich sieht Union Berlin vor dem Hinrundenfinale mit den Spielen gegen den VfL Wolfsburg am Sonnabend (15.30 Uhr, Sky), Bayer Leverkusen (15. Januar) und bei RB Leipzig (20. Januar) bestens gerüstet.

„Wir sind so eine geschlossene Mannschaft, gegen uns ist es nicht einfach zu spielen, weil jeder für den anderen da ist, und jeder, der eingewechselt wird, ist ebenfalls sofort da“, ist der defensive Mittelfeldspieler nicht überrascht, dass sich die Köpenicker in der Fußball-Bundesliga auf den Europapokal-Plätzen festgesetzt haben.

„Es ist einfach Wahnsinn, wie mannschaftsdienlich jeder für den anderen da ist. Das ist ein Riesenplus für uns“, sagte Andrich. Als Favorit gehe die Mannschaft von Trainer Urs Fischer jedoch in keines der drei Spiele. „Man sollte merken, dass wir ein gewisses Selbstvertrauen haben. Das haben wir uns auch erarbeitet. Trotzdem wissen wir, dass wir in allen drei Spielen nicht Favorit sind. Aber wir wollen die Gegner trotzdem ärgern.“

Union Berlin ist jetzt schon vier Punkte besser

Mit 24 Punkten hat Union die Ausbeute der vergangenen Hinrunde bereits um vier Zähler übertroffen. Für Andrich ist dies jedoch kein Grund, um nachzulassen. „Ich würde mich über neun Punkte nicht beschweren“, hofft er auf maximale Ausbeute in den nächsten drei Partien.

Dass die Konkurrenz Union durch den Höhenflug jetzt ernster nimmt, glaubt Andrich nicht. „Ich glaube, dass die Gegner uns schon seit letzter Saison ernster nehmen. Das erste halbe Jahr war es noch so ein bisschen ‚Was erwartet uns bei Union‘. Aber inzwischen weiß jeder, dass es eklig ist gegen uns, dass wir einen Schritt nach vorn gemacht haben, auch fußballerisch.“

Er selbst hat seine Rot-Sperre aus dem Derby gegen Hertha BSC (1:3) abgehakt. „Natürlich gehen einem viele Gedanken durch den Kopf. Ein, zwei Tage hat es schon an einem genagt“, gibt Andrich zu, „zum Glück war es aber nicht so lange, es war eine englische Woche. Trotzdem war es nicht so geil, der Mannschaft drei Spiele zuschauen zu müssen.“

Mehr über Union Berlin lesen Sie hier.