Union Berlin

Union bekommt Balsam für die Seele

Bei Union ist man über den Punktgewinn in Mönchengladbach froh. Trainer Fischer verteilt sogar ein Extralob.

Urs Fischer, der Trainer von Union Berlin, freut sich über den ersten Punkt in dieser Saison.

Urs Fischer, der Trainer von Union Berlin, freut sich über den ersten Punkt in dieser Saison.

Foto: Bernd Thissen / dpa

Berlin. Bei Union Berlin ist nach dem Unentschieden gegen Borussia Mönchengladbach Durchatmen angesagt. „Es ist immer wichtig, Punkte zu holen und damit auch in der Tabelle angekommen zu sein, nicht nur mit dem Namen, sondern auch mit Zählbarem“, sagte Trainer Urs Fischer nach dem verdienten 1:1 vom Sonnabend. Für den Schweizer war es „nach einer unnötigen Niederlage gegen Augsburg eine tolle Antwort“. Zwei Gründe hat Fischer ausgemacht, warum es beim Champions-League-Teilnehmer zu einem Punktgewinn reichte.

Zum einen ist es seiner Mannschaft mit Blick auf das Fehlen von Christian Gentner „gut gelungen, ihn als Kollektiv zu ersetzen. Gerade wenn es ums Gleichgewicht geht, hilft er mit seiner Erfahrung enorm. Aber man sieht, es ist auch möglich, ihn im Kollektiv zu ersetzen.“

Union Berlin kommt mit Dreierkette besser zurecht

Zum anderen war die Rückkehr zur Dreierkette in der Abwehr, die bei Angriffen des Gegners um zwei Spieler erweitert wird, ein Grund dafür, den Gladbachern die Freude am Spiel zu nehmen. „Es hat besser zu uns gepasst in diesem Spiel“, sagte Fischer. Seine Elf habe „ein bisschen mehr Stabilität hinzubekommen, weil du einen zentralen Verteidiger mehr hast. Wenn man gesehen hat, wie wir versucht haben, nach vorn zu verteidigen, hat uns das schon geholfen.“

Ein Extralob gab es für den neuen Leihstürmer vom FC Liverpool. „Es ist für den Jungen auch nicht ganz einfach. Er hatte drei Mannschaftstrainings zur Verfügung, um Spielprinzipien zu verinnerlichen und Automatismen, für die wir mit dem Rest des Kaders in der gesamten Vorbereitung schon unterwegs sind“, sagte Fischer über Taiwo Awoniyi: „Aber er konnte Bälle festmachen, war in den Duellen aktiv, präsentierte sich immer wieder in der Tiefe.“

Eine Fortsetzung im Heimspiel am Freitag gegen den FSV Mainz 05 (20.30 Uhr, Alte Försterei) ist also nicht ausgeschlossen.

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