Bundesliga

Unions Kroos sichert seinem Ex-Klub Bremen Unterstützung zu

Damit Bremen noch in die Regelation rutscht, braucht es Hilfe vom 1. FC Union. Der Köpenicker Felix Kroos verspricht Unterstützung.

Spielte von 2010 bis 2016 in Bremen: Unions Felix Kroos.

Spielte von 2010 bis 2016 in Bremen: Unions Felix Kroos.

Foto: Andreas Gora / dpa

Berlin. Alte Liebe rostet nicht – auch nicht im Fußball: Die Brüder Toni und Felix Kroos drücken dem SV Werder im Bundesliga-Abstiegskampf alle Daumen. Insbesondere Union-Profi Felix Kroos (29) hat als ehemaliger Spieler der Bremer noch eine enge Bindung zum Verein.

„Mir blutet das Herz, das zu sehen, weil ich auch zum Teil ein grün-weißes Herz habe“, sagte der Mittelfeldspieler der Köpenicker im Podcast „Einfach mal Luppen“, den er mit Toni Kroos betreibt. Von 2010 bis Anfang 2016 trug er die Werder-Raute auf der Brust, zunächst in der U23, später bei den Profis. Insgesamt kam er auf 65 Bundesliga-Einsätze für die Bremer.

Mit seinem aktuellen Verein kann er am Sonnabend helfen, dass die Hanseaten am letzten Spieltag doch noch in die Abstiegsrelegation kommen. Dazu muss Union gegen den Tabellen-16. Fortuna Düsseldorf gewinnen, zeitgleich müsste sich Werder als Vorletzter zu Hause gegen den bereits geretteten 1. FC Köln (14.) durchsetzen. Er sei motiviert zu helfen, meinte Kroos – er „versuche, das auch an die Kollegen weiterzugeben“.

Auch Bruder Toni outet sich als Werder-Sympathisant

Werder sei ein Team, „das von Anfang an nicht auf den Abstiegskampf vorbereitet war“, analysierte er. „Und wenn du da unten reingerätst, kommst du da auch irgendwann nicht mehr raus.“

Rio-Weltmeister Toni Kroos verriet, dass sein Bruder nach seiner Karriere wieder in der Nähe von Bremen leben wolle. Der 30 Jahre alte Mittelfeldspieler von Real Madrid war früher selbst ein großer Werder-Fan, als Thomas Schaaf Trainer, Johan Micoud der Mittelfeldstratege und Ailton der Torjäger war und der Verein 2004 deutscher Meister und Pokalsieger wurde. „Bremen gehört in die Bundesliga“, meinte der Nationalspieler. Er hoffe, „dass es noch klappt“, habe aber seine Zweifel.