Union vs. Bayern

Unions Co-Trainer Hoffmann: „Das ist unmöglich“

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Michael Färber
Co-Trainer Markus Hoffmann (l.) vertritt im Spiel gegen den FC Bayern Unions Chef-Trainer Urs Fischer.

Co-Trainer Markus Hoffmann (l.) vertritt im Spiel gegen den FC Bayern Unions Chef-Trainer Urs Fischer.

Foto: nordphoto / pa

Auf Union wartet zum Re-Start der Bundesliga gleich der FC Bayern München. Und auf Co-Trainer Hoffmann eine besondere Herausforderung.

Berlin. Zehn Jahre ist es es her, dass er hauptverantwortlich an der Seitenlinie stand. Sein Engagement beim österreichischen Regionalligisten SV Seekirchen möchte Markus Hoffmann dann aber doch nicht vergleichen mit der Herausforderung, die auf ihn am Sonntag wartet.

Zum einen geht es für seinen Verein, den 1. FC Union, um Bundesligapunkte gegen den FC Bayern München. Und wenn das Geisterspiel am Sonntag um 18 Uhr in der Alten Försterei angepfiffen wird, „bin ich auch nicht Cheftrainer, sondern nur Co-Trainer, der den Cheftrainer vertritt“.

Der Österreicher Hoffmann führt die Köpenicker stellvertretend für Urs Fischer in den Re-Start der Fußball-Bundesliga. Der Schweizer weilt nach dem Tod seines Schwiegervaters bei seiner Familie und soll am Montag erst wieder zur Mannschaft stoßen, wenn ein zweiter Test auf das Coronavirus negativ gewesen ist.

Union Berlin hat Respekt vor den Bayern

Die Aufgabe gegen den deutschen Meister könnte kaum größer sein. Das weiß auch Hoffmann. „Die Bayern zu überraschen, ist nahezu unmöglich. Die Erfahrung, die diese Spieler mitbringen, die nahezu alles erlebt haben, ist sehr groß. Wir müssen uns auf uns konzentrieren und versuchen, das, was wir können, bestmöglich umzusetzen“, sagte Hoffmann in bestem Fischer-Duktus.

Wie weit Unions Profis nach nur einer Woche Vorbereitung sind, mag Hoffman hingegen nicht so richtig einschätzen. Auch dies „ist unmöglich, weil es noch nie eine Vorbereitung in dieser Form gegeben hat. Man hat keine Erfahrungswerte.“

Gleichwohl zieht Hoffman ein positives Fazit aus dem einwöchigen Quarantäne-Trainingslager in Barsinghausen. „Alle 27 Spieler, die mit in Barsinghausen waren, sind fit für das Spiel“, erklärte Unions „Cheftrainer“ auf Zeit.

Union Berlin geht mit 23 Spielern ins Hotel

Die Mannschaft zog am Sonnabend ins Hotel, wird den Sonntag mit einem Anschwitzen beginnen, bevor es nach dem Mittagessen dann am frühen Nachmittag in Richtung Stadion geht. Der noch 23 Mann starke Kader (20 Feldspieler, drei Torhüter) wird erst am Sonntag auf 20 Spieler reduziert, wenn die Ergebnisse der notwendigen Corona-Tests vorliegen. Und hoffentlich alle negativ sind.

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