DFB-Pokal

Wieder kein Heimspiel: Union muss nach Leverkusen

Union trifft im Viertelfinale des DFB-Pokals auf Bayer Leverkusen. Die Hoffnungen auf das ersehnte Heimspiel werden nicht erfüllt.

Unions Kapitän Christopher Trimmel (l.) und Verl-Torschütze Robert Andrich müssen auch im DFB-Pokal-Viertelfinale reisen.

Unions Kapitän Christopher Trimmel (l.) und Verl-Torschütze Robert Andrich müssen auch im DFB-Pokal-Viertelfinale reisen.

Foto: Friso Gentsch / dpa

Berlin. Egal ob Trainer, Manager oder Profis – jeder, der beim 1. FC Union zu seinem Wunschlos für das Viertelfinale des DFB-Pokals befragt wurde, gab ausschließlich „ein Heimspiel wäre schön“ als Antwort. Die Hoffnungen, endlich wieder in der Alten Försterei ein Cup-Spiel bestreiten zu dürfen, erfüllten sich jedoch nicht.

Union muss in der Runde der letzten Acht zu Bayer Leverkusen reisen. Das Duell der beiden Bundesligisten findet am 3./4. März statt, die genaue Ansetzung nimmt der Deutsche Fußball-Bund (DFB) in der zweiten Februar-Hälfte vor. Damit machen die Köpenicker das Dutzend an Auswärtsspielen in Folge im DFB-Pokal voll. Zuletzt spielte man im Pokal am 3. Dezember 2013 vor heimischem Publikum (0:3 gegen den 1. FC Kaiserslautern).

„Das ist natürlich nicht unser Wunschlos, weil wir uns nach so langer Zeit ein Heimspiel gewünscht hätten. Dennoch stehen wir im Viertelfinale und werden unsere Chance auch in Leverkusen als klarer Außenseiter suchen“, sagte Oliver Ruhnert, Geschäftsführer Profifußball bei Union.

Union Berlin scheiterte schon zweimal an Leverkusen

Pikant: Am Sonnabend (15.30 Uhr) stehen sich beide Mannschaften im Duell um Bundesliga-Punkte in der Alten Försterei gegenüber. Im Hinspiel in Leverkusen kassierte Union ein 0:2 nach 90 Minuten, in denen die Köpenicker klar unterlegen waren.

Im Pokal trafen beide Klubs bereits zweimal aufeinander. 2003 setzte es im Duell des damaligen Zweitligisten gegen den Erstligisten ein 0:5 in der zweiten Runde. Im Jahr 2017, ebenfalls in Runde zwei, scheiterte Union mit 1:4 an der „Werkself“.

Union erreichte das Viertelfinale durch ein 6:0 bei Regionalligist Germania Halberstadt in der ersten Runde, ein 3:1 beim Bundesligisten SC Freiburg in Runde zwei sowie einem 1:0 beim Regionalligisten SC Verl im Achtelfinale.

Schalke 04 fordert den FC Bayern

Der Viertelfinal-Kracher steigt in Gelsenkirchen, wenn Hertha-Bezwinger Schalke 04 Titelverteidiger Bayern München empfängt. Das ergab die Auslosung im Fußballmuseum in Dortmund durch den Integrationsbeauftragten des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), Ex-Nationalspieler Cacau.

Außerdem empfängt Eintracht Frankfurt, der Pokalsieger von 2018, in einem weiteren Bundesliga-Duell Werder Bremen. Regionalligist 1. FC Saarbrücken, letzter verbliebener Amateur im Wettbewerb, empfängt Bundesligist Fortuna Düsseldorf.

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